CBD bei Herpes

Dass der Alltag stressiger wird, bemerken viele Menschen oft recht deutlich, wenn sich an der Lippe kleine Bläschen bilden, die sehr unschön aussehen, schmerzen und äußerst unangenehm sind. Dann ist es so weit, der Herpes ist wieder da. Viele Menschen haben häufig damit zu tun, andere kennen dieses Problem gar nicht. Es ist eine Tatsache, dass sehr viele Menschen ein Herpesvirus in sich tragen, aber nicht bei jedem kommt es auch zu einem Ausbruch. Es gibt einige Umstände, die zu einem solchen Ausbruch beitragen. Dazu kann beispielsweise Stress gehören, aber auch eine Schwächung des Immunsystems macht sich bei vielen mit einem Ausbruch bemerkbar. Es gibt sogar Menschen, bei denen es ausreicht, dass sie sich vor etwas ekeln, schon geht es los. Herpes kann aber nicht nur im Lippenbereich auftreten, es gibt auch noch viele andere Regionen, in denen er sich bemerkbar machen kann. CBD wird eine entspannende und auch immunstärkende Wirkung zugeschrieben. Daher ist es möglich, dass CBD dazu beitragen könnte, Herpes zu lindern.

Was ist Herpes?

Bei Herpes handelt es sich um eine Viruserkrankung, die sehr weit verbreitet ist. Die Bezeichnung Herpes ist allerdings eher ein Oberbegriff, der eine ganze Gruppe von Viren umfasst, also nicht nur eine einzige Variante. Diese Viren verfügen über eine gemeinsame Zusammensetzung und sind zudem alle hochgradig ansteckend. Das bedeutet, dass es sehr schnell passieren kann, dass sich ein solches Virus übertragt, beispielsweise von Mutter zum Kind. Die Übertragung kann sowohl zwischen zwei Menschen erfolgen als auch zwischen einer infizierten Oberfläche und einem Menschen. Diese Infektion ist auch als Schmierinfektion bekannt. Es ist aber nicht so, dass sich bei jedem, der sich infiziert, auch gleich Symptome zeigen, ganz im Gegenteil. Es ist durchaus möglich, dass das Virus viele Jahre im Körper schlummert und erst dann zum Ausbruch kommt. Ebenfalls ist es auch möglich, dass nie ein Ausbruch erfolgt, das Virus verbleibt jedoch immer im Körper, sobald die Infektion erfolgt ist. Das Virus kann jederzeit wieder reaktiviert werden, beispielsweise durch Stress oder Ekel. Viele Betroffene haben mehrmals im Jahr mit den Symptomen zu kämpfen.

Wie viele Menschen letztendlich wirklich ein solches Virus in sich tragen, ist nicht genau bekannt. Geschätzt sind es etwa 85 Prozent der Deutschen. Besonders häufig zeigt sich Herpes im Gesicht, genauer gesagt im Lippenbereich. Das ist natürlich besonders schlimm für Betroffene, wer zeigt sich schon gerne mit nässenden Bläschen an der Mundpartie? Für die Behandlung stehen viele unterschiedliche Salben und Cremes zur Verfügung, die in der Apotheke ohne Rezept erhältlich sind. Aber auch CBD soll das Potenzial haben, Herpes lindern zu können.

CBD bei Herpes – eine Linderung ist möglich

Herpesviren können ganz leicht durch Stress, Ekel oder auch andere Auslöser reaktiviert werden. Das bedeutet, dass Menschen, die sich einmal mit einem solchen Virus infiziert haben, ihr Leben lang damit umgehen müssen, und dass es jederzeit zu einem Ausbruch kommen kann. Kein Wunder, dass Betroffene immer auf der Suche nach Möglichkeiten sind, die Symptome zu reduzieren. CBD könnte hier unterstützend wirken, denn es hat einige Eigenschaften, die dabei behilflich sein könnten.

Die ersten Forschungen bezüglich der Wirkung von Cannabinoiden auf Herpes gab es bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Es konnte zu der Zeit schon festgestellt werden, dass Cannabis dazu beitragen kann, die Vermehrung der Viren zu bremsen. Das würde bedeuten, dass der Ausbruch der Symptomatik nicht nur abgemildert, sondern vielleicht sogar verhindert werden könnte. Eine große Rolle spielt dabei die entzündungshemmende Wirkung, die CBD zugeschrieben wird. Aber auch die antiviralen Eigenschaften von CBD spielen eine Rolle und können dazu beitragen, die Symptome zu reduzieren. Allerdings ist es so, dass diese antivirale Wirkung von CBD bisher lediglich in wenigen Studien nachgewiesen werden konnte, die sich auf bestimmte Virenarten beschränkten, Herpes gehört nicht zu diesen Virenarten. Daher ist es zwar sehr wahrscheinlich, dass CBD auch gegen Herpesviren wirken kann, nachgewiesen werden konnte dies aber bisher noch nicht.

Die Ursachen für einen Ausbruch von Herpes

Bei Herpesviren ist es so, dass sie nicht einfach so aktiv werden. Der Körper muss ihnen dafür erst einmal eine Chance geben. Das ist sehr häufig der Fall, wenn das Immunsystem geschwächt ist. In dem Fall ist es den Viren möglich, sich viel besser zu vermehren. Das bedeutet, dass es sehr wichtig ist, auf ein gesundes Immunsystem zu achten. Leider gibt es aber auch Menschen, die öfter mit einer Immunschwäche zu kämpfen haben, einige leiden sogar unter einer dauerhaften Schwächung. Eine der häufigsten Ursachen für einen Ausbruch ist jedoch Stress, der heute für fast jeden ein täglicher Begleiter ist. Sogar kleine Kinder leiden bereits unter Stress. Sehr negative Gefühle werden ebenfalls dem Stress zugeordnet, somit können auch sie dazu führen, dass es zu einem Herpes-Ausbruch kommt.

Die verschiedenen Herpes-Arten

Es gibt zwei Herpes Typen, die besonders bekannt sind, das sind die Typen HSV 1 und 2. HSV steht hier für Herpes-simplex-Virus. Typ 1 bezeichnet den Lippenherpes, Typ 2 den Genitalherpes. Bei beiden Varianten entstehen die typischen brennenden und nässenden Bläschen. Es gibt aber noch weitere Herpes-Arten, die Windpocken, Gürtelrose und das Pfeiffersche Drüsenfieber hervorrufen können.

Ein Herpes-Ausbruch – der Verlauf

Der Ablauf eines Herpes-Ausbruchs ist immer gleich. Das Herpesvirus wird aktiviert und kopiert sich daraufhin milliardenfach in die Zellen des Menschen, daraufhin entstehen die nässenden, brennenden Bereiche. Wichtig ist zu wissen, dass die betroffenen Stellen immer hochansteckend sind. In den Bläschen befindet sich Sekret, das mit unzähligen Viren versetzt ist. Das bedeutet, dass diese Bläschen auf keinen Fall aufgekratzt werden sollten. Wenn ein paar Tage vergangen sind, platzen die Bläschen von ganz alleine und trocknen daraufhin aus. Danach hat die Haut die Möglichkeit, komplett abzuheilen. Leider dauert es seine Zeit, bis die Infektion wieder vorüber ist, mit bis zu zwei Wochen sollte gerechnet werden. Es ist sehr wichtig, während dieser Zeit auf eine gute Hygiene zu achten, besonders im Umgang mit anderen Menschen. Auf keinen Fall sollte zu Hause jeder die gleichen Handtücher nutzen, die Desinfektion von berührten Oberflächen ist ebenfalls sehr ratsam. Liebespaare sollten Intimitäten unbedingt vermeiden, auch wenn es schwerfällt. Mütter sollten ebenfalls eine hohe Vorsicht walten lassen, um das Virus nicht auf ihre Kinder zu übertragen.

Die Wirkung von CBD bei Herpes

Die üblichen Medikamente, die für die Bekämpfung der Herpes-Symptome genutzt werden, wirken antiviral und entzündungshemmend. Sie sorgen dafür, dass der Ausbruch selbst bekämpft wird, tragen aber auch zur Schmerzlinderung bei. CBD kann bei Herpes eine ähnliche Wirkung haben, besonders seine entzündungshemmenden Eigenschaften könnten zu einer Linderung beitragen und helfen, den Herpes wieder in den Griff zu bekommen. CBD kann aber noch viel mehr, als die Linderung der Symptome zu unterstützen, es ist auch in der Lage, vorbeugend zu wirken. Hier geht es vor allen Dingen um die Ursachen, die erst dafür sorgen, dass das Virus ausbricht. Zu den häufigsten Risikofaktoren für den Ausbruch von Herpes zählen neben Stress und psychischen Belastungen auch Umwelteinflüsse, beispielsweise vermehrte UV-Strahlung, hormonelle Schwankungen, eine Immunschwäche und auch bestimmte Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden. CBD ist in der Lage, Stress zu reduzieren und das Immunsystem zu unterstützen. So kann es auch dazu beitragen, einen Ausbruch zu verhindern, statt nur die Symptome zu behandeln.

Direkte Anwendung

Natürlich ist die beste Möglichkeit, CBD bei Herpes zu nutzen, die direkte Anwendung. Ebenso wie die bekannten Mittel, beispielsweise Salben, kann auch CBD direkt auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Es ist wichtig, dass Herpessalben möglichst rechtzeitig angewendet werden, das ist vielen Betroffenen oft nicht möglich. Leider ist es auch so, dass diese Salben oft Nebenwirkungen haben, die sich in Form von Hautausschlag, Kopfschmerzen oder Durchfall zeigen können. Das ist oft der Fall beim Wirkstoff Aciclovir, der häufig bei Herpes genutzt wird. CBD dagegen hat keine bekannten Nebenwirkungen und kann problemlos genutzt werden. Es ist möglich, sowohl eine spezielle CBD Salbe als auch einfach einen Tropfen CBD Öl auf die betroffenen Stellen aufzutragen. Auf keinen Fall dafür die Finger benutzen, sondern ein sauberes Wattestäbchen, das direkt danach entsorgt wird.

Kombinierte Anwendung innerlich und äußerlich

Die beste Möglichkeit, um CBD bei Herpes zu nutzen, ist eine kombinierte Anwendung innerlich und äußerlich. Durch die regelmäßige Einnahme von CBD ist es möglich, das Risiko eines Herpes-Ausbruchs zu verringern. Sollte es dennoch zu einem Ausbruch kommen, trägt die kombinierte Nutzung dazu bei, dass die betroffenen Hautstellen möglichst schnell wieder abheilen.

Stress reduzieren

Jeder Mensch hat hin und wieder Stress, die einen mehr, die anderen weniger. Es gibt kaum Menschen, die nie gestresst sind. Daher gilt Stress als einer der größten Risikofaktoren für den Ausbruch von Herpes. CBD hat eine entspannende Wirkung, wird es über einen längeren Zeitraum vorbeugend eingenommen, kann es zur Reduktion von Stress beitragen. Zwar ist es möglich, dass Menschen nach der Einnahme von CBD eine akute Entspannung empfinden, das ist aber nicht entscheidend für die Bekämpfung von Herpes. Der Grund liegt darin zu finden, dass es bei jeder Virenerkrankung zwischen dem Ausbruch und den Symptomen eine sogenannte Inkubationszeit gibt. Diese kann zwischen einem und drei Tagen betragen. Sind bereits die ersten Anzeichen zu sehen, ist es leider bereits zu spät, dann kann selbst eine sofortige Entspannung durch die Einnahme von CBD nichts mehr ausrichten. Daher ist es empfehlenswert, CBD vorbeugend einzunehmen. Durch eine regelmäßige Einnahme ist es möglich, den Stresspegel insgesamt zu reduzieren und so dazu beizutragen, dass es gar nicht erst zu einem Herpes-Ausbruch kommt.

Unterstützung des Immunsystems

CBD ist in der Lage, das Immunsystem zu unterstützen, und zwar auf verschiedene Arten. Bisher ist noch nicht genau geklärt, wie CBD genau zur Stärkung des Immunsystems beitragen kann. Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Wirkung durch die Interaktion von CBD mit dem Endocannabinoid-System des Körpers zustande kommt. Dieses Endocannabinoid-System ist ein Teil des Nervensystems. Seine Aufgabe ist die Regulierung von wichtigen Funktionen im Körper. Das Endocannabinoid-System reguliert verschiedene Prozesse im Organismus, dadurch beeinflusst es das Wohlbefinden des Menschen. Das System besitzt überall im Körper Rezeptoren, an die körpereigene Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide, andocken und dadurch einen Effekt hervorrufen. Das Endocannabinoid-System wurde erst vor kurzer Zeit entdeckt, daher war es der Wissenschaft bisher noch nicht möglich, alle Geheimnisse dieses Systems zu entdecken. Es gibt aber bereits eine große Vielzahl an Funktionen und Wirkungsmechanismen, die bekannt sind. Unter anderem hat das Endocannabinoid-System auch Einfluss auf das Immunsystem. Die körpereigenen Cannabinoide rufen durch das Andocken an die Rezeptoren bestimmte Wirkungen hervor. Bei CBD handelt es sich ebenfalls um ein Cannabinoid, das auch mit den Rezeptoren interagieren kann. Gerät das Endocannabinoid-System aus dem Gleichgewicht, beispielsweise weil zu wenig Endocannabinoide zur Verfügung stehen, kann dieses Ungleichgewicht durch die Zuführung von CBD ausgeglichen werden. Welche Effekte CBD genau auslösen kann, ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Forscher gehen aber davon aus, dass CBD durch die Interaktion mit den Rezeptoren auch dazu beitragen kann, dass die Immunabwehr gestärkt wird. Dadurch könnten Herpes-Ausbrüche besser abgewehrt werden.

CBD bei Herpes – das sollten Sie beachten

CBD ist ein natürlicher Wirkstoff, bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt. Es handelt sich um ein Cannabinoid aus der Hanfpflanze, das nicht psychoaktiv wirkt und somit keinen Rauschzustand hervorruft. Allerdings ist es möglich, dass es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen kann. Daher ist es wichtig, vor der Verwendung von CBD zunächst mit dem Arzt zu besprechen, ob Wechselwirkungen ausgeschlossen werden können. Das gilt besonders dann, wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden müssen. Insbesondere dann, wenn durch ein Herpesvirus Erkrankungen wie Gürtelrose oder Windpocken ausgelöst werden, sollte CBD auf keinen Fall als einziges Mittel zum Einsatz kommen. CBD sollte immer begleitend zur herkömmlichen Therapie genutzt werden. Natürlich spricht nichts gegen die regelmäßige Einnahme von CBD, wenn es jedoch zu akuten Ausbrüchen einer Krankheit kommt, sollte der Gang zum Arzt und die Einnahme der verschriebenen Medikamente selbstverständlich sein.

CBD ist ein natürlicher Wirkstoff, der viele positive Effekte auf das Wohlbefinden haben kann, es handelt sich aber nicht um ein Medikament und schon gar nicht um ein Allheilmittel. Bei leichten Beschwerden spricht nichts gegen die Verwendung von CBD. Oft kündigt sich beispielsweise Lippenherpes mit leichten Spannungen der Haut an, dann ist es natürlich kein Problem, etwas CBD Creme, Öl oder Salbe aufzutragen. Es ist durchaus möglich, dass die zu erwartende Bläschenbildung dann nicht so stark ausfällt wie gewohnt. Wichtig ist, beim Auftragen auf die Hygiene zu achten. Das CBD Öl oder die Creme sollten nur mit einem sauberen Wattestäbchen aufgetragen werden. Nach der Anwendung muss das Wattestäbchen sofort entsorgt werden, um Ansteckungen zu vermeiden.

Bei starken Beschwerden sollte aber immer der Arzt konsultiert werden. Es gibt heute bereits viele Mediziner, die der zusätzlichen Verwendung von CBD positiv gegenüberstehen und gerne bereit sind, CBD in die Behandlung zu integrieren.

Positive Effekte von CBD bei Herpes

Herpes ist wirklich eine Erkrankung, die sehr unangenehm sein kann, besonders dann, wenn die Lippenpartie betroffen ist. Die Bläschen, die bei Lippenherpes entstehen, können nicht verdeckt werden und sind immer gleich sichtbar. Es ist völlig normal, dass Betroffene immer versuchen, die betroffenen Stellen so gut wie möglich zu behandeln, damit der Herpes schnell wieder abheilt. Auch die Vorbeugung steht bei vielen Betroffenen im Vordergrund, es ist immer besser, wenn der Herpes gar nicht erst ausbricht, statt ihn hinterher zu heilen. CBD kann aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften dazu beitragen, den Herpes-Ausbruch zu lindern und die Heilung der Haut zu unterstützen. Auch bei der Prophylaxe kann CBD behilflich sein. Zwar kann CBD nicht als alleiniges Mittel bei Herpes genutzt werden, allerdings bietet es als Ergänzung zur herkömmlichen Therapie viele positive Effekte.

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