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CBD bei psychischen Erkrankungen

Lesezeit: 11 Minuten (2222 Wörter)

Depressionen, Angstzustände, Panikattacken und Zwangsstörungen, all das zählt zu den psychischen Erkrankungen. Immer mehr Menschen leiden heute darunter. Es gibt sicherlich viele Gründe dafür, dass psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch sind. Fest steht aber, dass jede psychische Erkrankung einen starken Einfluss auf das Leben der Betroffenen hat. Nichts ist mehr so, wie es früher einmal war. Viele dieser Erkrankungen können durch starke Medikamente gelindert werden, aber nicht jeder Betroffene möchte gerne ständig solche Medikamente einnehmen. Die Suche nach alternativen Mitteln führt viele Patienten zu CBD Produkten. In diesem Beitrag wird der Frage auf den Grund gegangen, ob CBD bei psychischen Erkrankungen hilfreich sein kann.

Psychische Erkrankungen schränken die Lebensqualität ein

Die Anzahl der psychischen Erkrankungen, die es heute gibt, ist sehr groß. Sehr viele Menschen haben mit Angstzuständen und Panikattacken zu kämpfen, aber auch Depressionen treten sehr häufig auf. Psychische Erkrankungen haben einen starken Einfluss auf das Leben der Betroffenen und können sich sehr unterschiedlich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Sie verlangen den Betroffenen oft sehr viel ab.

Viele müssen ihr Leben komplett umkrempeln, nichts ist mehr einfach, alles wird kompliziert. Es kann durchaus sein, dass der Einkauf im Discounter sich anfühlt, als wenn der Mount Everest bestiegen werden soll. Während andere Menschen sich ins Auto setzen, zum Geschäft fahren, einen Einkaufswagen nehmen und einfach einkaufen, müssen viele Betroffene ihren Besuch in einem solchen Geschäft genau planen.

Auch Menschen, die unter Depressionen leiden, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Sie verlassen ihre Wohnung kaum noch, treffen keine Freunde mehr, haben einfach insgesamt keinen Spaß an allem, was ihr Leben zuvor ausgemacht hat.

Es gibt noch viele weitere psychische Erkrankungen, die sehr herausfordernd sein können. Statt auf starke Medikamente zu setzen, suchen Betroffene natürliche Alternativen, die begleitend zur medikamentösen Behandlung eingenommen werden können. CBD ist eine solche Alternative.

CBD bei psychischen Erkrankungen – so könnte das Cannabinoid helfen

CBD hat die Eigenschaft, mit dem sogenannten Endocannabinoid-System des Körpers zu interagieren. Die Rezeptoren dieses Systems sind im ganzen Körper verteilt. Das Endocannabinoid-System reguliert viele wichtige Funktionen des Körpers und ist ein Teil des Nervensystems. Die zentralen Bestandteile des Systems sind die Cannabinoid-Rezeptoren und die Endocannabinoide. Bisher konnten zwei Rezeptoren identifiziert werden, die Rezeptoren CB1 und CB2. Als Endocannabinoide werden Cannabinoide bezeichnet, die der Körper selbst herstellen kann. Die Endocannabinoide binden sich an die Rezeptoren und aktivieren diese.

Das Endocannabinoid-System ist an der Regulierung einer Vielzahl von physiologischen Funktionen des Körpers beteiligt, dazu zählen beispielsweise die Motorik, die Entwicklung des Gehirns, die Regulation der Nahrungszufuhr sowie auch des Herz-Kreislauf-Systems und des Immunsystems. Die Rezeptoren haben aber auch Einfluss auf das emotionale Verhalten, den Schlaf und Stress. Werden die entsprechenden Rezeptoren angeregt, können beispielsweise Ängste und auch Panikattacken gelindert werden. Es sind aber nicht nur körpereigene Cannabinoide, die die Rezeptoren aktivieren können, auch externe Cannabinoide wie CBD können an die Rezeptoren andocken, diese aktivieren und so eine Reaktion auslösen. Auf diese Weise könnte CBD in der Lage sein, bei psychischen Erkrankungen zu einer Linderung beizutragen.

Psychische Erkrankungen und der Einfluss von CBD

Psychische Erkrankungen können sehr vielfältig sein. Das bezieht sich nicht nur auf die Symptome, sondern auch auf die Auslöser. Viele dieser Erkrankungen werden von jedem Betroffenen anders wahrgenommen. Sie führen zu verschiedenen Symptomen. Werden zwei Personen mit derselben Erkrankung diagnostiziert, bedeutet dies nicht, dass sie auch dieselben Symptome aufweisen. Das macht eine Behandlung immer wieder zu einer Herausforderung, weil es einfach keine einheitliche Behandlung gibt, die bei allen Betroffenen gleich anschlägt. Hier eine kleine Zusammenfassung der am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen.

Angststörungen

Immer mehr Menschen leiden heute unter Angststörungen, das ist besonders in den wohlhabenden westeuropäischen Ländern der Fall. Durch diese Ängste wird die Lebensqualität stark eingeschränkt. Oft sind es bestimmte Erfahrungen oder traumatische Erlebnisse, die als Ursache für Ängste identifiziert werden. Angststörungen können teils schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Nicht nur die Psyche wird dadurch belastet, auch der Körper wird in Mitleidenschaft gezogen. Ständig Angst zu haben bedeutet auch, unter Stress zu stehen. Die Auswirkungen von Stress sind hinreichend bekannt.

Angstzustände treten immer dann auf, wenn eine bestimmte Situation als zu gefährlich eingestuft wird, obwohl es dafür eigentlich keinen Grund gibt, es liegt meistens gar keine Gefahr vor. In dem Fall werden im Gehirn Chemikalien ausgeschüttet, die Ängste auslösen, sobald der Mensch in die jeweilige Situation kommt. Viele Menschen, die unter ständigen Angststörungen leiden, weisen eine gestörte Ausschüttung der Neurotransmitter auf. Das bedeutet, dass die Neurotransmitter viel zu schnell und zu einfach abgegeben werden.

CBD hat eine angstlösende Wirkung, daher nutzen Betroffene CBD häufig, um die herkömmliche Behandlung zu unterstützen.

Zwanghafte Handlungen / Zwangsstörungen

Dreimal die Hände waschen, bevor das Haus verlassen wird, fünfmal wieder zurückgehen, um zu schauen, ob der Herd wirklich aus ist oder immer zweimal klopfen, bevor ein Raum betreten wird – das alles zählt zu den Zwangsstörungen. Betroffene müssen bestimmte Rituale immer und immer wieder durchführen. Es ist vollkommen klar, dass solche Zwänge oder Zwangshandlungen einen starken negativen Einfluss auf das Leben der Betroffenen haben. Um ein einigermaßen normales Leben führen zu können, nehmen Betroffene oft dauerhaft Psychopharmaka zu sich, die natürlich mit der Zeit einen negativen Einfluss auf den Körper haben können. CBD dagegen könnte, wenn es regelmäßig eingenommen wird, dazu führen, dass der Zwang nicht mehr als so stark empfunden wird und es bestenfalls dazu kommt, dass die Zwangshandlung nicht mehr ausgeführt wird.

Depressionen

Der Winter ist die Jahreszeit, in der Menschen ganz besonders anfällig sind für Depressionen oder auch depressive Verstimmungen. Die Tage sind sehr kurz, es gibt nur sehr wenig Licht, dadurch kann es wiederum zu einem Vitaminmangel kommen und dieser hat ebenfalls wieder negative Auswirkungen auf die Stimmung. Bei einer Depression handelt es sich um eine sehr weit verbreitete psychische Störung. Diese kann unterschiedliche Ursachen haben. Sie äußert sich häufig durch Interesselosigkeit, Traurigkeit, Schlafstörungen, ein geringes Selbstwertgefühl, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Viele Betroffene sind einfach antriebslos und möchten den ganzen Tag nur auf der Couch liegen und die Wohnung gar nicht erst verlassen.

Allerdings muss hier unterschieden werden zwischen kurzzeitigen Verstimmungen und depressiven Phasen, die lange andauern. Viele Menschen erleben irgendwann im Leben einmal Situationen, die dazu führen, dass sie einfach niedergeschlagen sind. Trauer oder Verstimmungen sind aber ganz normale Reaktionen, die die Psyche zeigt, wenn bestimmte negative Ereignisse eintreten. Für gewöhnlich ist es so, dass sich die Stimmung wieder aufhellt, wenn der Schmerz mit der Zeit nachlässt. Jeder Mensch kennt solche Phasen, dabei handelt es sich aber nicht um eine Depression im medizinischen Sinn, sondern um Stimmungstiefs, die wieder vorübergehen.

Depressive Phasen gehen aber in den meisten Fällen nicht einfach so vorüber, zudem dauern sie lange an. Es muss nicht unbedingt einen äußeren Grund geben für eine Depression, Betroffene können sich oft gar nicht erklären, warum diese Krankheit auftritt. Meistens ist es aber nicht nur eine einzelne Ursache, die für eine Depression verantwortlich ist, oft kommen viele zusammen. Sowohl innere als auch äußere Umstände sind für gewöhnlich verantwortlich für das Entstehen dieser Erkrankung.

Viele Betroffene ergreifen die Möglichkeit, die Erkrankung mithilfe einer Psychotherapie in den Griff zu bekommen. Oft geht es aber nicht ohne entsprechende Medikamente, die mit etlichen Nebenwirkungen einhergehen. Auch bei Depressionen könnte CBD die herkömmliche Behandlung unterstützen und bestenfalls dazu beitragen, dass die Medikation durch den Arzt herabgesetzt werden kann. Da CBD auch eine stimmungsaufhellende Wirkung zugeschrieben wird, könnte CBD dazu beitragen, die depressiven Phasen zu verkürzen. Es ist sogar möglich, dass CBD helfen könnte, depressive Phasen zu vermeiden.

Panikattacken

Wer unter Depressionen leidet, hat auch häufig mit Panikattacken zu tun. Sie können im Zuge einer Depression auftreten oder auch ganz allein. In den meisten Fällen ist es so, dass Panikattacken aus dem Nichts kommen, absolut plötzlich und vollkommen unerwartet. Fast genauso schnell verschwinden sie dann auch nach einigen Minuten wieder. Betroffene merken nicht, dass eine Panikattacke kommt. Sie wissen meistens auch nicht, wodurch sie ausgelöst wird. Dadurch leben sie in ständiger Angst, dass es im nächsten Moment wieder dazu kommen kann. Diese Angst vor der Angst führt dann schnell wieder zu weiteren Problemen. Betroffene fürchten sich oft davor, in der Öffentlichkeit eine Panikattacke zu erleiden, weil sie die Reaktionen der anderen Menschen fürchten. Das macht ihren Zustand insgesamt noch schlimmer. CBD kann dazu beitragen, die Ängste zu bekämpfen und so den Teufelskreis zu durchbrechen. CBD hat eine entspannende Wirkung und kann dadurch ebenfalls hilfreich sein bei der Linderung von Panikattacken.

CBD bei psychischen Erkrankungen – eine Wirkung ist möglich

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Bei Cannabidiol handelt es sich um ein Cannabinoid der Hanfpflanze. Im Gegensatz zum besser bekannten THC hat CBD aber keine psychoaktive Wirkung. Es macht nicht high und führt nicht in eine Sucht. Gewonnen wird das CBD aus den Blüten der weiblichen Cannabispflanze. Zwar ist es möglich, dass im CBD ein sehr geringer Anteil an THC enthalten ist, der ist aber so gering, dass selbst die Einnahme von größeren Mengen von CBD Produkten nicht zu einem berauschenden Zustand führt. In Deutschland dürfen CBD Produkte mit einem THC-Anteil von unter 0,2 % ganz legal verkauft, gekauft und verwendet werden.

CBD bietet eine Reihe von positiven Eigenschaften, von denen einige bereits belegt werden konnten. CBD wirkt entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend und entspannend. Der große Vorteil von CBD ist, dass es bisher keine bekannten Nebenwirkungen gibt. Allerdings ist es möglich, dass es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen kann. Gerade Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden, müssen häufig starke Medikamente einnehmen. Vor der Einnahme von CBD sollte daher erst mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden, um Wechselwirkungen auszuschließen.

CBD und psychische Erkrankungen – die Studienlage

Seitens der Forscher wird CBD allgemein ein sehr großes Potenzial zugeschrieben. Die Forschung rund um CBD und seine Wirkungen ist noch nicht sehr weit fortgeschritten, obwohl sich schon sehr viele Studien damit befassen. Daher gibt es bisher nur recht wenige Belege für einige der Wirkungen, die dem CBD zugeschrieben werden. Einig sind sich die Wissenschaftler aber, dass CBD aufgrund seiner Fähigkeit, mit dem Endocannabinoid-System zu interagieren, das Potenzial hat, bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen hilfreich zu sein. Es gibt auch bereits eine Reihe von Studien zu unterschiedlichen Erkrankungen, die mit vielversprechenden Ergebnissen abgeschlossen werden konnten. Dennoch fehlen bisher wissenschaftliche Belege.

Daher können die Forscher lediglich von den Ergebnissen der Studien auf eine mögliche Wirkung von CBD bei psychischen Erkrankungen schließen. Im Rahmen der bisher durchgeführten Studien konnten bereits sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Das ist Grund genug für die Forscher, sich noch intensiver darum zu bemühen, schon bald konkrete Belege liefern zu können. Dann wäre es möglich, CBD in die Behandlung der Erkrankungen mit einzubeziehen und zu einem festen Teil zu machen. Dadurch könnte die teilweise sehr große Menge an Medikamenten, die Patienten oft einnehmen müssen, reduziert werden, was wiederum einen positiven Effekt auf den Körper haben kann.

In Israel konnten Forscher bereits feststellen, dass CBD über antidepressive Eigenschaften verfügt. Zudem konnte sowohl in Tierversuchen als auch am Menschen gezeigt werden, dass CBD angstlösende Wirkungen hat. In verschiedenen Versuchen erhielten Probanden CBD und mussten dann beispielsweise eine Rede halten. Es zeigte sich, dass die Angst davor bei den Probanden reduziert wurde. Auch bei Schizophrenie scheint CBD eine Wirkung haben zu können, das zeigt eine Studie, die in Großbritannien, Rumänien und Polen durchgeführt wurde.1 Die Forscher konnten im Rahmen dieser Studie feststellen, dass nach einer Behandlungszeit von 6 Wochen die Symptomatik der Schizophrenie-Patienten deutlich zurückging. Zudem verbesserten sich ihre kognitiven Fähigkeiten.

Der menschliche Körper ist ein komplexes Gebilde und auch wenn sich die Wissenschaft schon seit vielen Jahrzehnten intensiv damit befasst, sind noch nicht alle Geheimnisse gelüftet. Das gilt auch für die mögliche Wirkung von natürlichen Mitteln wie CBD. Das Cannabinoid CBD kann vielfältige Wirkungen auf den Körper haben. Da jeder Mensch anders ist, kann auch die Wirkung von CBD bei jedem Menschen anders sein. Das erleichtert die Forschungen auf diesem Gebiet nicht gerade. Da CBD aber ein vielversprechendes alternatives Mittel für die Behandlung von psychischen Erkrankungen zu sein scheint, lassen die Forscher nichts unversucht, um zu entsprechenden bewiesenen Ergebnissen zu kommen. Derzeit laufen viele sehr umfangreiche Studien, die dazu beitragen sollen, den Nutzen von CBD als zusätzliche oder auch neue Therapie bei psychischen Erkrankungen zu klären.

CBD – eine mögliche Alternative bei psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen werden meistens mit Medikamenten und Psychotherapie behandelt. Es handelt sich für gewöhnlich um sehr starke Medikamente, die mit einigen teils heftigen Nebenwirkungen einhergehen. Betroffene wissen sehr wohl, dass diese Medikamente auf Dauer nicht gut für ihren Körper sind und suchen daher auch nach Alternativen. CBD konnte bei entsprechenden Studien bereits eine gute Wirkung zeigen. Die Ergebnisse reichen bisher allerdings noch nicht aus, um die genaue Wirkungsweise von CBD bei psychischen Erkrankungen zu entschlüsseln. Viele Betroffene möchten aber nicht warten, bis die Wissenschaft so weit ist, daher probieren sie CBD selbst aus. Die Erfahrungsberichte von Anwendern sind sehr positiv, allerdings handelt es sich um individuelle Erfahrungen, die nicht einfach auf andere Menschen übertragen werden können.

Wer selbst ausprobieren möchte, ob CBD bei psychischen Erkrankungen eine Hilfe sein kann, sollte dieses Vorhaben auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt absprechen. Auf keinen Fall dürfen die verschriebenen Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, eigenmächtig abgesetzt werden. Es ist durchaus möglich, dass CBD dazu beitragen kann, dass die Dosierung der Medikamente herabgesetzt werden kann, das ist aber eine Entscheidung, die nur der Arzt treffen kann. Zudem muss ausgeschlossen werden, dass es zu Wechselwirkungen zwischen dem CBD und den Medikamenten kommen kann, dafür ist ebenfalls der Arzt zuständig. Stimmt der Arzt der Verwendung von CBD zu, kann jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln.

Quellen

1 McGuire, Philip et al. “Cannabidiol (CBD) as an Adjunctive Therapy in Schizophrenia: A Multicenter Randomized Controlled Trial.” The American journal of psychiatry vol. 175,3 (2018): 225-231.
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