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CBD bei Schuppenflechte (Psoriasis)

Lesezeit: 13 Minuten (2564 Wörter)

Schuppende Hautstellen treten bei den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal auf. Meistens reicht eine einfache Behandlung, beispielsweise mit einer entsprechenden Salbe, vollkommen aus, um diese schuppigen Stellen loszuwerden. Es gibt aber auch schuppige Hautstellen, die nicht einfach so wieder verschwinden. Betroffene, die darunter leiden, finden diese Stellen an verschiedenen Bereichen des Körpers. Problematisch ist dabei nicht nur die Optik, sondern auch die Tatsache, dass die schuppigen Stellen stark jucken.

Diese Symptomatik ist typisch für eine Erkrankung, die als Psoriasis bezeichnet wird, umgangssprachlich aber meistens nur unter Schuppenflechte bekannt ist. Schuppenflechte ist eine Erkrankung, die Betroffenen nicht nur körperliche Probleme bereitet, sondern häufig auch psychische. Generell ist Schuppenflechte nicht heilbar, es ist aber möglich, sie zu behandeln. Allerdings wird dabei häufig mit Kortikoiden gearbeitet, auf die viele Patienten lieber verzichten möchten. Darum sind sie immer auf der Suche nach alternativen Mitteln, um die Schuppenflechte zu verbessern. Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass auch CBD dazu beitragen könnte, die Symptome der Schuppenflechte zu verringern.

Was ist Schuppenflechte (Psoriasis)?

Bei der Schuppenflechte, genauer gesagt Psoriasis, handelt es sich um eine chronische Haut- und Gelenkerkrankung, die erblich bedingt ist. Sie ist aber nicht ansteckend. Ausgelöst werden kann die Schuppenflechte durch unterschiedliche Faktoren. Bekommen können diese Erkrankung aber nur Menschen, die dafür die genetische Veranlagung haben. Es ist nicht möglich, sich mit Schuppenflechte anzustecken.

Schuppen, eine entzündlich gerötete Haut und ein teilweise sehr starker Juckreiz gehören zu den typischen Symptomen der Erkrankung. Aufgrund dieser äußerlichen Merkmale werden Patienten, die unter Psoriasis leiden, häufig von anderen Menschen gemieden. Vielen ist nicht bekannt, dass Schuppenflechte nicht ansteckend ist. Betroffene ziehen sich daher sehr oft zurück und meiden den Kontakt mit anderen Menschen. Sie isolieren sich, was mit der Zeit zu Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen führen kann.

Es wird geschätzt, dass in Deutschland zwischen zwei und drei Millionen Menschen an Schuppenflechte erkrankt sind. Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie unter Schuppenflechte leiden, da diese Erkrankung sehr viele Gesichter hat. Treten nur selten Symptome auf, die sich dann vielleicht auch schnell wieder zurückbilden, gehen viele Betroffene gar nicht zum Arzt und erfahren so überhaupt nicht, dass sie unter Psoriasis leiden. Erst dann, wenn die Symptome schlimmer werden, wird ein Arzt aufgesucht. Daher kann die Anzahl der Betroffenen lediglich geschätzt werden.

Schuppenflechte ist eine erblich bedingte Erkrankung, sie steckt also in den Genen und ist dementsprechend nicht heilbar. Es gibt aber heute sehr viele Möglichkeiten, die Erkrankung zu behandeln. Bei einfachen Verläufen wird meistens eine äußerliche Behandlung durchgeführt, dafür kommen für gewöhnlich Salben mit Kortikoiden zum Einsatz. Bei schwereren Verläufen werden auch Medikamente zum Einnehmen verschrieben.

Die Betroffenen leiden meistens unter Hautausschlag, Rötungen, Schmerzen und Juckreiz. Am häufigsten betroffen sind Ellenbogen, Kopfhaut und Knie sowie auch Fußsohlen, Hände und der Rücken. Durch die Psoriasis kann es auch zu Gelenkentzündungen und der sogenannten Psoriasis-Arthritis kommen. Besonders betroffen davon sind kleinere Gelenke der Hände und Füße.

CBD bei Schuppenflechte (Psoriasis) – kann das Cannabinoid helfen?

Schuppenflechte ist eine Erkrankung, die Menschen jeden Alters treffen kann. Sie kann zudem am ganzen Körper auftreten. Besonders dann, wenn die betroffenen Areale ständig sichtbar sind, weil sie beispielsweise an den Händen oder im Gesicht auftreten, stellt diese Erkrankung eine starke Belastung für die Betroffenen dar und schränkt zudem die Lebensqualität stark ein. Die Behandlung mit Kortikoiden ist eine Möglichkeit, viele würden die Symptome aber lieber mit natürlichen Mitteln bekämpfen. CBD rückt dabei immer mehr in den Fokus. Es ist durchaus möglich, dass CBD bei Schuppenflechte zu einer Linderung beitragen kann.

CBD werden entzündungshemmende, schmerzlindernde und beruhigende Wirkungen zugeschrieben. Zudem soll es in der Lage sein, einen positiven Einfluss auf das Immunsystem nehmen zu können. CBD könnte also bei Schuppenflechte sowohl äußerlich als auch innerlich genutzt werden. Zur äußerlichen Anwendung können CBD Cremes und Salben zum Einsatz kommen, für die innerliche Anwendung eignet sich am besten CBD Öl.

Schuppenflechte – eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Schuppenflechte kommt in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen vor. Leider ist es auch so, dass diese Erkrankung recht schwer zu diagnostizieren ist. Wer schuppende, juckende Hautstellen bei sich feststellt, sollte den Hautarzt aufsuchen. Aber nicht jede schuppige Hautstelle ist gleich eine Psoriasis, es gibt auch viele andere Gründe für solche Stellen. Dennoch sollte beim Hautarzt abgeklärt werden, ob es eine Schuppenflechte sein könnte. Stellt sich heraus, dass es eine Psoriasis ist, kann gleich von Beginn an mit der richtigen Behandlung begonnen werden, ehe es zu sehr schweren Symptomen kommt.

So unterschiedlich die Formen und Ausprägungen sein können, so verschieden sind auch die möglichen Therapien. Es gibt keine Therapie, die für jede Form der Schuppenflechte angewendet werden kann. Der Arzt muss individuell herausfinden, welche Therapie für den Patienten die richtige ist.

Psoriasis – eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen

Direkt nach Neurodermitis ist Schuppenflechte die häufigste chronische Hauterkrankung. Die Häufigkeit eines Auftretens im Erwachsenenalter beträgt zwischen zwei und drei Prozent. Kinder und Jugendliche sind seltener betroffen, das bedeutet aber nicht, dass die Erkrankung in jungen Jahren eine Seltenheit ist.

Die Vererbung spielt bei der Schuppenflechte eine große Rolle. Die Veranlagung dafür, diese Erkrankung zu entwickeln, liegt bereits im Erbgut. Es gibt nicht nur ein Gen, das dafür verantwortlich ist, sondern mehrere. Allerdings wird auch nicht die Krankheit selbst vererbt, sondern vielmehr die Anlage, die sich auf diesen Genen befindet. Nur weil jemand diese Veranlagung in sich trägt, muss er nicht zwangsläufig im Laufe seines Lebens an Psoriasis erkranken. Es kommt sogar recht häufig vor, dass eine Schuppenflechte bei Menschen auftritt, in deren Familie bislang niemand daran erkrankt ist. Das bedeutet nur, dass die Erkrankung bei den anderen Familienmitgliedern nicht ausgebrochen ist, die Veranlagung dafür aber sehr wahrscheinlich vorhanden ist. Bei rund 60 Prozent aller Betroffenen ist das der Fall.

Wie hoch das Risiko der Vererbung ist, kann nicht genau festgestellt werden. Auch ob, wann oder wie sich die Erkrankung äußern könnte, kann niemand voraussagen. Selbst wenn innerhalb einer Familie mehrere Mitglieder an Schuppenflechte erkrankt sind, können sich Form, Verlauf und Schwere stark voneinander unterscheiden.

Welche Auslöser und Ursachen gibt es für die Schuppenflechte?

Bis heute war es noch nicht möglich, die genauen Ursachen für die Schuppenflechte herauszufinden. Die auslösenden Ursachen sind noch immer nur teilweise erforscht. Es steht aber so gut wie sicher fest, dass die Veranlagung zu dieser Erkrankung vererbt wird, aber nicht die Ausprägung. Haben beispielsweise beide Elternteile eines Kindes die Veranlagung zur Schuppenflechte, sind selbst aber nie daran erkrankt, kann die Krankheit durchaus beim gemeinsamen Kind ausbrechen. Verfügen beide Elternteile über diese Veranlagung, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass das Kind ebenfalls die Veranlagung in sich trägt, sie liegt in dem Fall bei etwa 60 Prozent. Ist jedoch nur ein Elternteil betroffen, liegt die Wahrscheinlichkeit nur noch bei rund 30 Prozent.

Allerdings reicht es nicht aus, dass die Veranlagung vorhanden ist, damit die Schuppenflechte ausgelöst wird, dafür sind noch weitere Faktoren notwendig. Diese können sehr unterschiedlich sein. Neben äußeren Faktoren wie Druck oder Verletzungen kommen auch innere Faktoren wie beispielsweise Stress, Psyche, Medikamente oder auch Alkohol infrage. Als Auslöser können auch Stoffwechselstörungen, Infektionskrankheiten, umweltbedingte oder hormonelle Faktoren fungieren.

Das Immunsystem spielt bei dieser Erkrankung ebenfalls eine große Rolle. Bei der gewöhnlichen Schuppenflechte, der Form, die am häufigsten auftritt, gerät der Erneuerungsprozess der Haut durcheinander. Bei den Betroffenen ist dieser Prozess um ein Vielfaches beschleunigt, wodurch es zu den typischen geröteten, verdickten Hautbereichen kommt. Dafür ist das Immunsystem verantwortlich. Durch eine Fehlleitung erkennt es körpereigene Zellen als Angreifer und startet den üblichen Prozess zur Abwehr. Das bedeutet, es schüttet Botenstoffe aus, die eine Entzündung auslösen und diese aufrechterhalten.

Daraufhin werden die kleinen Blutgefäße stärker verästelt und durchblutet, was zu einer entzündlichen Rötung führt. Die Neubildung der hornbildenden Zellen, Keratinozyten genannt, wird dadurch um das Achtfache beschleunigt. Durch diesen viel zu schnellen Prozess ist es diesen Zellen nicht möglich, richtig zu reifen, während sie auf dem Weg an die Hautoberfläche sind. Sie sammeln sich auf der Oberfläche der Haut an, wodurch die starke Schuppung entsteht. Leider ist es so, dass diese Abwehrreaktion erhalten bleibt und nicht wieder abklingt. Dadurch kommt es zum beschleunigten Hauterneuerungsprozess, der zur Schuppenflechte führt.

Die möglichen Wirkungen von CBD bei Schuppenflechte

Es gibt mittlerweile nicht nur viele positive Erfahrungsberichte von Psoriasis-Patienten, die CBD verwenden, sondern auch etliche Studien, die zeigen, dass CBD ein großes Potenzial bei der Behandlung von Schuppenflechte hat. CBD ist durchaus in der Lage, zur Linderung der Symptome der Schuppenflechte beizutragen. Besonders interessant sind hier auf jeden Fall die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD, die es vor allen Dingen dann ausspielen kann, wenn das CBD in Form von Cremes oder Salben direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird.

Innerlich angewendet, beispielsweise in Form von CBD Öl, kann das Cannabidiol auch regulierend auf das Immunsystem wirken. Sollte CBD in der Lage sein, die Fehlfunktion des Immunsystems zu reduzieren oder gar ganz zu stoppen, würde es die eigenen Zellen nicht mehr angreifen, wodurch es nicht mehr zu Entzündungen kommt und die übermäßige Bildung von Hautzellen verringert wird. Dadurch kann die Schuppung der Haut reduziert werden und die Symptome lassen nach.

Es gibt zudem bereits Untersuchungen, die zeigen, dass sich bei der Verwendung von CBD die Vermehrung der sogenannten Mastzellen stark reduziert. Dadurch wird nicht nur der Histamingehalt im Blut reduziert, sondern auch der oft sehr starke Juckreiz, der an den betroffenen Stellen auftritt.

Die schuppigen, juckenden Stellen sind für gewöhnlich auch sehr schmerzhaft. CBD wird ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben, die dafür sorgen kann, dass die betroffenen Areale weniger schmerzen. Zudem kann es auch zur Heilung der betroffenen Hautpartien beitragen.

CBD, Schuppenflechte und das Endocannabinoid-System

Das Immunsystem spielt eine große Rolle bei der Entstehung der Schuppenflechte. Hier kommt dann auch das körpereigene Endocannabinoid-System ins Spiel. Das Endocannabinoid-System besteht aus Rezeptoren, die im ganzen Körper verteilt sind, Enzymen und Endocannabinoiden. Bei den Endocannabinoiden handelt es sich um Cannabinoide, die der Körper selbst produzieren kann. Diese Endocannabinoide docken an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems an und lösen unterschiedliche Wirkungen aus.

Das Endocannabinoid-System ist ein Teil des Nervensystems und übernimmt wichtige Funktionen. Es überwacht Körperprozesse wie beispielsweise die Schmerzregulierung, das Gedächtnis, den Schlaf und die Stimmung. Zudem hat es auch eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem. Es gibt viele Rezeptoren im Endocannabinoid-System, zwei sehr wichtige konnten bereits identifiziert werden, der CB1- und der CB2-Rezeptor. Der CB2-Rezeptor ist hauptsächlich auf den Zellen des Immunsystems zu finden. Aus diesem Grund hat er also auch einen großen Einfluss auf das Immunsystem. Docken die entsprechenden Endocannabinoide an den CB2-Rezeptor an, kann das Immunsystem dadurch reguliert werden.

Exogene Cannabinoide, die von außen zugeführt werden, weisen eine sehr ähnliche Struktur auf wie körpereigene Cannabinoide. Darum sind auch exogene Cannabinoide wie CBD in der Lage, an die CB2-Rezeptoren anzudocken und einen positiven Einfluss auf das Immunsystem zu nehmen. Es ist möglich, die Symptomatik der Schuppenflechte so zu beeinflussen. Das ist der Grund, warum sich die Forschung immer stärker auf das Thema CBD bei Schuppenflechte konzentriert.

Auch wenn es keine Heilung für Schuppenflechte gibt, könnte es dennoch möglich sein, die Symptome wie die starke Schuppung der Haut, die Entzündungen und den Juckreiz auf ein Minimum zu reduzieren. Es könnte sogar sein, dass die Entstehung der Symptome weitestgehend verhindert werden könnte. Allerdings stehen noch nicht ausreichend Studien zur Verfügung, um die Wirkung von CBD bei Schuppenflechte wirklich belegen zu können. Dennoch gibt es bereits einige vielversprechende Studien.

Studien zum Thema CBD bei Schuppenflechte

Es gibt in diesem Bereich bereits einige Studien, die schon zu interessanten Ergebnissen führen konnten. Demnach ist es so, dass CBD bei Schuppenflechte wirklich eine positive Wirkung haben kann. Besonders wirksam sind Salben und Cremes, aber auch CBD Öl kann dafür eingesetzt werden.

In einer Studie, die sich allgemein mit Cannabinoiden und dem Immunsystem befasst, konnte gezeigt werden, dass CBD eine Wirkung auf den CB2-Rezeptor des Endocannabinoid-Systems hat.1

Eine Studie, die im Jahr 2014 durchgeführt wurde, liefert Belege dafür, dass CBD bei Schuppenflechte wirken kann.2 Die Forscher konnten herausfinden, dass CBD in der Lage ist, das Wachstum der Zellen zu stoppen und zudem die Produktion der sogenannten Zytokine zu hemmen. Dabei handelt es sich um Proteine, die bei Entzündungsreaktionen gebildet werden. Wenn CBD den Zytokinspiegel senkt, werden auch die Entzündungen gelindert.

In Untersuchungen konnte auch festgestellt werden, dass der Juckreiz bei regelmäßiger Anwendung einer CBD Salbe verschwinden kann. Mehrere Patienten trugen bei dieser Untersuchung zweimal täglich über zwei bis drei Wochen eine CBD Salbe auf und konnten eine starke Linderung des Juckreizes feststellen.

Bereits im Jahr 2007 wurde eine Studie durchgeführt, deren Ergebnis zeigt, dass verschiedene Cannabinoide, unter anderem CBD, in der Lage zu sein scheinen, das Wachstum der Keratinozyten zu verlangsamen.3 Die Wissenschaftler waren der Meinung, dass dies eine wichtige Erkenntnis ist, wenn es um die Behandlung von Schuppenflechte geht. CBD könnte dabei eine große Rolle spielen.

CBD Öl und Salben – eine Kombination ist besonders effektiv

Da es sich bei der Schuppenflechte um eine Hauterkrankung handelt, bietet es sich natürlich an, die entsprechenden Hautareale direkt zu behandeln. Dafür sind spezielle CBD Salben am besten geeignet. Da aber auch das Immunsystem eine große Rolle spielt bei dieser Erkrankung, bietet es sich an, neben CBD Salben auch CBD Öl zu verwenden. Erfahrungsberichte zeigen, dass Betroffene, die diese Kombination verwenden, die besten Ergebnisse erzielen konnten.

Mit der CBD Salbe wird die entzündete Haut direkt behandelt, das sorgt dafür, dass die Entzündung und der Juckreiz nachlassen können. Durch die gleichzeitige Einnahme von CBD Öl kann aber auch verhindert werden, dass es überhaupt erst zur Bildung dieser schuppigen, juckenden Hautareale kommt. Daher ist eine Kombination von CBD Salbe und CBD Öl die sinnvollste Art, CBD bei Schuppenflechte zu verwenden.

Neben- und Wechselwirkungen

Für CBD sind bis heute noch keine Nebenwirkungen bekannt. Es kann aber zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Daher ist es wichtig, vor der Einnahme von CBD Öl oder dem Auftragen von CBD Salbe mit dem behandelnden Arzt über das Vorhaben zu sprechen. Er ist am besten in der Lage, solche Wechselwirkungen auszuschließen. Da die Erkrankung nicht heilbar ist, liegt es auch im Interesse der Ärzte, möglichst schonende Behandlungsmethoden für die Erkrankung zu finden.

CBD könnte eine gute Ergänzung und vielleicht sogar Alternative zu den üblichen Behandlungsmethoden darstellen. Dabei kommt es aber immer darauf an, welche Form der Psoriasis vorliegt und wie stark die Symptome ausgeprägt sind. Zudem sollte immer zunächst der Arzt gefragt werden, wenn geplant wird, CBD bei Schuppenflechte zu nutzen.

CBD bei Schuppenflechte – großes Potenzial ist vorhanden

Generell sind sich Wissenschaftler einig, dass CBD ein sehr großes Potenzial für die Behandlung von verschiedenen Erkrankungen und Symptomen hat. Allerdings gibt es derzeit noch nicht ausreichend Studien, um die vielen möglichen Wirkungen von CBD, auf die es reichlich Hinweise gibt, zu beweisen. Einige Belege für Wirkungsweisen konnten bereits vorgelegt werden, aber die Wissenschaft steht noch immer am Anfang. Im Bereich der Schuppenflechte gehen die Forschungen recht gut voran. Daher kann davon ausgegangen werden, dass es in naher Zukunft wahrscheinlich bereits weitaus mehr Erkenntnisse geben wird.

Bis endlich konkrete Belege vorliegen, kann sich jeder Betroffene von der möglichen Wirkung von CBD bei Schuppenflechte selbst überzeugen. Nach Absprache mit dem Arzt und dem Ausschluss möglicher Wechselwirkungen kann jeder seine eigenen Erfahrungen mit CBD bei Psoriasis machen und so ebenfalls dazu beitragen, anderen Betroffenen zu helfen.

Quellen

1 Rieder, Sadiye Amcaoglu et al. “Cannabinoid-induced apoptosis in immune cells as a pathway to immunosuppression.” Immunobiology vol. 215,8 (2010): 598-605.
2 Oláh, Attila et al. “Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes.” The Journal of clinical investigation vol. 124,9 (2014): 3713-24.
3 Wilkinson, Jonathan D and Williamson, Elizabeth M. “Cannabinoids inhibit human keratinocyte proliferation through a non-CB1/CB2 mechanism and have a potential therapeutic value in the treatment of psoriasis.” Journal of dermatological science vol. 45,2 (2007): 87-92.
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