CBD für die Schilddrüse

Es ist nicht genau bekannt, wie viele Menschen in Deutschland unter einer Schilddrüsenerkrankung leiden. Die Anzahl der Betroffenen kann höchstens geschätzt werden, da viele überhaupt nichts von der Erkrankung wissen und dementsprechend auch noch keine Diagnose vom Arzt erhalten haben. Jedoch treten Schilddrüsenerkrankungen sehr häufig auf. Im Laufe des Lebens bildet sich bei jedem dritten Erwachsenen hierzulande mindestens eine krankhafte Veränderung der Schilddrüse. Schilddrüsenerkrankungen können jeden treffen, ganz unabhängig vom Alter. Fest steht aber auch, dass Frauen eine größere Wahrscheinlichkeit haben als Männer, eine Schilddrüsenerkrankung zu entwickeln. Wird eine Schilddrüsenerkrankung diagnostiziert, müssen Betroffene für gewöhnlich entsprechende Medikamente einnehmen, die aber leider nicht ohne Nebenwirkungen sind. Viele Betroffene sind daher ständig auf der Suche nach natürlichen Mitteln, um die Behandlung zu unterstützen und bestenfalls die Dosis der Medikamente zu reduzieren. CBD könnte dafür sorgen, dass die Suche ein Ende hat.

Die Schilddrüse – ein oft unterschätztes Organ

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie wichtig die Schilddrüse für den Körper ist. Zwar wissen die meisten, wo sich das kleine Organ befindet, und zwar unter dem Kehlkopf und vor der Luftröhre, aber seine Aufgabe kennen nur wenige. Alle Wirbeltiere verfügen über eine Schilddrüse. Sie hat eine Hauptaufgabe, und das ist die Produktion der Hormone Trijodthyronin und Tetrajodthyronin. Diese beiden Hormone sind kaum bekannt, das heißt jedoch nicht, dass ihre Aufgaben im Körper unwichtig sind, ganz im Gegenteil. Beide Hormone spielen eine zentrale Rolle beim Stoffwechsel und haben zudem Auswirkungen auf viele weitere Funktionen im Körper. Dazu zählen die Regulierung der Körperwärme, das psychische Wohlempfinden sowie auch die Aktivität von Magen, Darm, Nerven und Kreislauf. Das bedeutet, dass dieses kleine Organ, das die Form eines Schmetterlings hat, für den Körper sehr wichtig ist. Allerdings ist es auch so, dass die Schilddrüse sehr anfällig ist für Erkrankungen. In vielen Fällen sind Entzündungen schuld an einer solchen Erkrankung, oft ist auch ein Mangel oder Überschuss an Jod verantwortlich. Ebenso ist es möglich, dass die Probleme angeboren sind. Wird die Funktion der Schilddrüse gestört, kann es zu unangenehmen Folgen kommen. Eine Gewichtszunahme oder -abnahme sowie übermäßige Müdigkeit oder Herzprobleme sind nur einige Folgen, die auftreten können.

CBD für die Schilddrüse – Wirkung über das Endocannabinoid-System

CBD werden unterschiedliche Wirkungen zugeschrieben, von denen einige bereits belegt werden konnten. Besonders die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung von CBD ist ein Grund für viele Menschen, CBD täglich einzunehmen. Zudem soll CBD auch antibakteriell, schlaffördernd, angstlösend und aufheiternd wirken. Mittlerweile gibt es auch einige Studien, die zeigen, dass CBD für die Schilddrüse ebenfalls hilfreich sein könnte. Der Schlüssel zur Wirkung ist die Interaktion von CBD mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System. Dieses Endocannabinoid-System produziert körpereigene Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide. Diese docken an bestimmte Rezeptoren (CB1- und CB2-Rezeptoren) an, die im ganzen Körper verteilt sind. Durch dieses Andocken sind die Endocannabinoide in der Lage, verschiedene Wirkungen zu erzeugen. Auch in der Schilddrüse sind diese Rezeptoren zu finden. In dem Fall sind sie zuständig für die Kontrolle der Hormonproduktion.

Aber auch bei CBD, dem Cannabidiol, das aus der Hanfpflanze extrahiert wird, handelt es sich um ein Cannabinoid. Die Wissenschaftler konnten bereits feststellen, dass auch CBD in der Lage ist, an die CB1- und CB2-Rezeptoren anzudocken und eine Wirkung oder Reaktion auszulösen. Allerdings ist bisher noch nicht genau bekannt, um welche Reaktionen oder Wirkungen es sich handelt. Allein schon die Tatsache, dass eine positive Wirkung von CBD auf das Endocannabinoid-System möglich ist, hat dafür gesorgt, dass die Forschung rund um CBD und seine Wirkung erheblich verstärkt wurde. Wird die genaue Wirkungsweise von CBD herausgefunden, könnte der Wirkstoff für die Linderung und Bekämpfung von unterschiedlichen Erkrankungen ganz gezielt eingesetzt werden. Bisher gibt es jedoch nur wenige belegte Ergebnisse, die Forschung steht bisher noch am Anfang.

Die Schilddrüse – ein sehr wichtiges Organ

Bekannt ist die Schilddrüse als Schmetterlingsorgan. Das hat natürlich seinen Grund, diese Drüse ist wie ein Schmetterling geformt. Sie besteht im Grunde genommen aus zwei Lappen, die durch einen sogenannten Isthmus miteinander verbunden sind. Durch diese Verbindung bekommt die Schilddrüse ihre Schmetterlingsform. Die Schilddrüse bildet die Hormone Trijodthyronin und Tetrajodthyronin, die dann über den Blutkreislauf im gesamten Körper verteilt werden und ihre Wirkung auf den Stoffwechsel und weitere Funktionen ausüben können.

Eine wichtige Aufgabe der Schilddrüse ist die Speicherung von Jod und die Ausschüttung der beiden ebenfalls jodhaltigen Hormone. Auch das Hormon Calcitonin wird in der Schilddrüse erzeugt. Es hält den Kalziumgehalt des Blutes unter Kontrolle. Sobald im Blut zu viel Kalzium enthalten ist, schüttet die Schilddrüse dieses Hormon aus. So gelangt weniger Kalzium aus den Knochen ins Blut, dadurch wird der Knochenabbau gebremst.

Erkrankungen der Schilddrüse

Zwar hat die Schilddrüse sehr viele wichtige Aufgaben im Körper, allerdings stellt sie auch einen Ausgangspunkt für viele Krankheiten dar. Oft ist es eine Über- oder Unterfunktion, die als Auslöser verantwortlich ist. Ein Jodmangel kann beispielsweise zu einem Kropf führen. Mittlerweile sind einige unterschiedliche Schilddrüsenerkrankungen bekannt. Am bekanntesten sind die Schilddrüsenunterfunktion und die Schilddrüsenüberfunktion, aber auch die Hashimoto-Thyreoiditis, meistens einfach als Hashimoto bezeichnet, ist bereits sehr verbreitet. Eine große Rolle spielen ebenso Morbus Basedow, Schilddrüsenautonomie und Schilddrüsenkrebs. Am häufigsten jedoch tritt die Schilddrüsenunterfunktion auf.

Schilddrüsenunterfunktion

Liegt eine Unterfunktion der Schilddrüse vor, produziert diese weniger Hormone als gewohnt. Es gibt einige Symptome, die auf eine Schilddrüsenerkrankung hindeuten können. Dazu gehören neben einer extremen Müdigkeit auch Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Appetitlosigkeit und ein allgemein verminderter Antrieb.

Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist es so, dass das Organ zu viele Hormone produziert. Die Auswirkungen dieser Überproduktion können mitunter fatal sein. Hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Gewichtsabnahme, Schlafstörungen und Durchfall sowie viele weitere Symptome haben einen starken Einfluss auf die Gesundheit.

Hashimoto

Bei Hashimoto handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Bei einer Autoimmunerkrankung richten sich die körpereigenen Abwehrkräfte gegen die eigenen Zellen des Körpers, in diesem Fall gegen die Schilddrüse. Oft ist eine Entzündung die Ursache dafür. Weitaus häufiger betroffen sind Frauen, Männer leiden seltener unter dieser Erkrankung. Im Verlauf der Krankheit wird die Schilddrüse nach und nach zerstört, wird sie nicht erkannt und behandelt, kann es sogar zu einer vollkommenen Zerstörung kommen. Hashimoto ist eine der häufigsten Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion. Betroffene leiden auch oft unter Schmerzen im Hals, das kann als Symptom auf Hashimoto hindeuten. Ist die Erkrankung nicht zu stark ausgeprägt, stellen Betroffene oft gar keine offensichtlichen Anzeichen fest. Es ist durchaus möglich, dass diese Erkrankung über viele Jahre sehr stabil verläuft, ohne große Symptome zu zeigen. Zudem ist es auch so, dass die Symptome nicht spezifisch sind, das bedeutet, dass diese Symptome auch Anzeichen vieler anderer Krankheiten sein können. Neben Erschöpfung, Depressionen, Verstopfung, einer leichten Gewichtszunahme, trockener Haut und dünner werdenden Haaren können auch eine Kälteempfindlichkeit, ein Kropf oder eine vergrößerte Schilddrüse auftreten.

Morbus Basedow

Diese Erkrankung ist eine der Hauptursachen für die Schilddrüsenüberfunktion. Rund 70 Prozent aller Patienten, die unter einer überaktiven Schilddrüse leiden, sind davon betroffen. Bei dieser Erkrankung bilden sich Antikörper, wodurch die Schilddrüse zu viele Hormone produziert. Symptome dafür können Unruhe, Nervosität, Herzrasen, Zittern, Reizbarkeit, Schlafprobleme, Ängste, verstärktes Schwitzen, Gewichtsabnahme, Muskelschwäche und die bekannten Glubschaugen gehören. Diese hervortretenden Augen, unter denen aber nicht alle Betroffenen leiden, werden durch eine Vermehrung des Bindegewebes, das sich hinter den Augäpfeln befindet, ausgelöst.

Schilddrüsenerkrankungen – die Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen für eine Störung der Schilddrüse. Generell wird zwischen drei Ursachen unterschieden. Eine Ursache kann eine Entzündung des Organs sein. Es ist auch möglich, dass die Schilddrüse gar nicht richtig entwickelt ist. Ebenfalls möglich ist eine bösartige Veränderung des Organs. Die Ursachen für eine solche Veränderung können sehr unterschiedlich sein. Eine Störung kann auch ausgelöst werden, wenn sich im Körper zu wenig Jod befindet. In dem Fall versucht die Schilddrüse oft, dieses Ungleichgewicht auszugleichen, dafür vergrößert sie sich. Durch dieses Wachstum kommt es zum bekannten Kropf. Leider ist es aber so, dass die genauen Ursachen für Erkrankungen der Schilddrüse sehr unterschiedlich und zahlreich sind.

CBD für die Schilddrüse – eine sinnvolle Ergänzung

Schilddrüsenerkrankungen werden heute für gewöhnlich mit Medikamenten behandelt. Diese müssen langfristig eingenommen werden. Leider haben aber viele dieser Medikamente teils sehr schwere Nebenwirkungen, die zu einer Beeinträchtigung anderer Körperfunktionen führen können. Es ist durchaus möglich, dass sie das Immun- oder Verdauungssystem beeinträchtigen, Stimmungsschwankungen sind ebenfalls nicht selten. Zudem sind diese Medikamente oft sehr schwierig zu dosieren. Da sich die Stärken der Medikamente unterscheiden, ist es erforderlich, sie immer auf den jeweiligen Patienten abzustimmen. Die heute zur Verfügung stehenden Medikamente helfen zwar bei der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen, optimal ist ihr Einsatz jedoch bisher noch nicht, da einfach zu viele Nebenwirkungen möglich sind. Dennoch haben Betroffene keine Wahl. Die Funktion der Schilddrüse ist sehr wichtig für den Körper, daher ist es auch wichtig, dass eine Erkrankung so gut wie möglich behandelt wird, und dazu gehört auch die Einnahme von Medikamenten.

Mittlerweile interessieren sich aber auch viele Betroffene für CBD. Das Cannabinoid aus der Hanfpflanze rückt immer mehr in den Fokus, auch Mediziner befassen sich nun mit den Möglichkeiten, den dieser Wirkstoff bieten kann. In der Hanfpflanze konnten bisher mehr als 100 Cannabinoide festgestellt werden, die bekanntesten sind THC und CBD. Während THC als Droge eingestuft wird und somit illegal ist, darf CBD legal verkauft und eingenommen werden. CBD hat gegenüber THC den großen Vorteil, dass es nicht psychoaktiv wirkt, also keine berauschende Wirkung hat. Daher macht es auch nicht süchtig.

Es gibt mittlerweile einige Studien, die darauf hinweisen, dass CBD bei einer Unterfunktion oder Überfunktion einen positiven Effekt haben kann auf die entstehenden Symptome. Schlafstörungen und Ängste sollen gemindert werden können, CBD soll zudem einen positiven Effekt auf das Gewicht und den Appetit haben. Seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann CBD bei einer Entzündung der Schilddrüse ausspielen. Die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD konnten bereits nachgewiesen werden. 1 Somit kann CBD dazu beitragen, eine Schilddrüsenentzündung zu mildern. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass CBD in der Lage sein könnte, die Produktion von ganz bestimmten Immunproteinen zu reduzieren, die in Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen stehen sollen. Dadurch wäre es möglich, dass CBD auch bei der Bekämpfung dieser Autoimmunerkrankungen behilflich sein und Erkrankungen wie Hashimoto bekämpfen könnte. Erste Studien zeigen zudem, dass CBD auch einen positiven Effekt auf Krebs haben könnte, davon könnten Patienten mit Schilddrüsenkrebs profitieren. Inwieweit die Vermutungen der Forscher zutreffend sind oder nicht, muss in vielen weiteren Studien herausgefunden werden. Erfahrungsberichte zeigen jedoch, dass CBD durchaus in der Lage sein kann, einen positiven Effekt auf die Symptome der Erkrankungen zu haben. Nervosität, Ängste, Entzündungen und Stimmungsschwankungen sollen sich verbessert haben bei vielen Betroffenen, die sich für CBD entschieden haben.

Wichtig zu wissen:

Eins muss jedoch klar sein: CBD ist kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Auf keinen Fall dürfen verordnete Medikamente eigenmächtig abgesetzt werden. CBD sollte lediglich begleitend zur eigentlichen Therapie genutzt werden. CBD hat keine bekannten Nebenwirkungen, dennoch kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Das bedeutet, dass vor der Einnahme von CBD auf jeden Fall zunächst mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden sollte. Er sollte darüber informiert werden, dass der Patient mit der Einnahme von CBD beginnen möchte. Mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten sollten dabei ausgeschlossen werden. Ist dies der Fall, steht der Einnahme von CBD nichts mehr im Weg.

Studien zu CBD für die Schilddrüse

Der Schilddrüse könnte CBD dabei helfen, die Hormonproduktion zu verbessern, indem es an die CB1-Rezeptoren andockt, die sich in der Schilddrüse befinden. Bisher gibt es nur wenige Studien, die mit menschlichen Probanden durchgeführt wurden, allerdings lassen Tierversuchsstudien an Ratten auf gute Ergebnisse hoffen. 2

Experten sind der Meinung, dass es möglich ist, durch den Einsatz von CBD die vielen Grundsymptome zu lindern, die mit Schilddrüsenerkrankungen einhergehen. Eine Studie, die erst kürzlich veröffentlicht wurde, zeigt, dass CBD bei vielen Schilddrüsenerkrankungen eine Hilfe darstellen könnte. 3

Eine Studie aus dem Jahr 2002 führte zu der Feststellung, dass die CB1-Rezeptoren eine große Rolle spielen bei der Freisetzung von Schilddrüsenhormonen.4 Zudem kam die Studie zu dem Ergebnis, dass auch CBD einen positiven Einfluss haben kann auf die Hormonaktivität.

Sehr interessant ist auch eine Studie, die sich mit dem Zusammenhang von den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns befasst. 5 Der Studie nach soll es so sein, dass die Rezeptoren, die sich im Gehirn befinden, Signale an die Schilddrüse übermitteln. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass CBD auf diesem Wege eine positive Wirkung auf den Hormonhaushalt der Schilddrüse haben könnte, sehr hoch ist.

Viele Betroffene leiden auch unter Schlafstörungen. CBD soll in der Lage sein, Schlafstörungen zu lindern. Mit diesem Thema befasste sich eine Studie, die an der University of California durchgeführt wurde.6 Alle Probanden litten unter Insomnie. Nach der Einnahme von CBD berichteten sie davon, dass es zu einer Verbesserung des Schlafs gekommen sei.

Zwei weitere Studien könnten ein Hoffnungsschimmer sein bei der Behandlung von Hashimoto. Im Jahr 2017 konnten iranische Forscher in einer Studie zeigen, dass Cannabinoide bei dieser Erkrankung eine entzündungshemmende Wirkung haben könnten.7 Daraufhin wurde eine weitere Untersuchung durchgeführt. Anhand dieser kamen die Forscher zu dem Schluss, dass CBD bei der Pathogenese von Hashimoto zu einer Linderung beitragen könnte.8 Dabei spielt das Immunprotein Interleukin-17 eine Rolle.

Dosierung und Anwendung von CBD für die Schilddrüse

Vor der Einnahme von CBD für die Schilddrüse sollte immer zuerst der Arzt konsultiert werden, um mögliche Nebenwirkungen mit Medikamenten ausschließen zu können. Empfohlen wird die Einnahme von CBD Öl. Dieses wird einfach tropfenweise unter die Zunge gegeben und kann dort bereits über die Schleimhaut in die Blutbahn gelangen. Somit kann die Wirkung recht schnell eintreten. Alternativ kann das Öl auch in Speisen oder Getränke gegeben werden, dann dauert es aber etwas länger, bis die gewünschte Wirkung eintritt, da das CBD den Umweg über den Verdauungstrakt gehen muss. Wer den etwas herben Geschmack von CBD Öl nicht mag, kann alternativ auch CBD Kapseln einnehmen.

Von der Dosierung her ist es ratsam, mit einer sehr kleinen Menge CBD zu beginnen und diese langsam zu steigern. Es gibt keine Dosierungsempfehlung, die für jeden Menschen passend ist. Jeder Mensch ist anders, jeder Körper reagiert anders auf das CBD, daher muss jeder Nutzer seine ganz individuelle Dosierung durch Ausprobieren selbst herausfinden. In der ersten Woche sind täglich zwei Tropfen ausreichend. Diese Dosierung wird in der darauffolgenden Woche um zwei Tropfen täglich erhöht. Das wird so lange durchgeführt, bis die gewünschte Wirkung eintritt, dann wurde die individuelle Dosierung gefunden.

CBD – vielseitig einsetzbar

Viele Patienten, die unter einer Schilddrüsenerkrankung leiden, haben CBD bereits ausprobiert, die meisten sind begeistert davon, welche Wirkung bei ihnen eingetreten ist. Allerdings handelt es sich dabei um individuelle Erfahrungen. Es bedeutet nicht, dass CBD grundsätzlich die beschriebenen Wirkungen hat. CBD ist weder ein Wundermittel noch ein Medikament, sondern ein natürlicher Wirkstoff. Die Studienlage ist noch nicht ausreichend, um konkrete Aussagen bezüglich der Wirkung von CBD bei Schilddrüsenerkrankungen treffen zu können. Bis die Forscher so weit sind und bewiesene Ergebnisse vorliegen, wird es sicher noch lange dauern. Bis dahin bleibt es jedem selbst überlassen, ob er CBD ausprobieren möchte oder nicht. Es gibt keine Garantie, dass CBD wirkt, die meisten Anwender berichten jedoch von sehr positiven Ergebnissen. Da bei ordnungsgemäßer Einnahme keine Nebenwirkungen zu erwarten sind und die Einnahme legal ist, steht einem Versuch nach einem Besuch beim Arzt nichts mehr im Wege.

Quellen

1 Burstein, Sumner. “Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation.” Bioorganic & medicinal chemistry vol. 23,7 (2015): 1377-85.
2 Lakiotaki, Eleftheria et al. “Clinical Significance of Cannabinoid Receptors CB1 and CB2 Expression in Human Malignant and Benign Thyroid Lesions.” BioMed research international vol. 2015 (2015): 839403.
3 Vgl. ebd.
4 Porcella, Anna et al. “Evidence for functional CB1 cannabinoid receptor expressed in the rat thyroid.” European journal of endocrinology vol. 147,2 (2002): 255-61.
5 Lakiotaki, Eleftheria et al. “Clinical Significance of Cannabinoid Receptors CB1 and CB2 Expression in Human Malignant and Benign Thyroid Lesions.” BioMed research international vol. 2015 (2015): 839403. ↩
6 Shannon, Scott et al. “Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series.” The Permanente journal vol. 23 (2019): 18-041.
7 Esfahanian, Fatemeh et al. “Increased Levels of Serum Interleukin-17 in Patients with Hashimoto's Thyroiditis.” Indian journal of endocrinology and metabolism vol. 21,4 (2017): 551-554.
8 Vgl. ebd.
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