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CBD Öl bei Reizdarm

Lesezeit: 12 Minuten (2484 Wörter)

Verstopfung, Durchfall, Bauchschmerzen – immer mehr Menschen leiden heute mehr oder weniger regelmäßig unter diesen Beschwerden. Natürlich kann es immer wieder einmal zu einer Verstopfung kommen oder Durchfall auftreten. Oft gibt es dafür ganz einfache Ursachen, die beispielsweise in der Ernährung oder einem Virus zu finden sind. Allerdings gibt es auch Menschen, die über eine längere Zeit mit solchen Beschwerden zu kämpfen haben. In dem Fall lautet die Diagnose der Ärzte häufig Reizdarmsyndrom. Was das Reizdarmsyndrom ist und wie CBD dabei helfen könnte, den Reizdarm ins Gleichgewicht zu bringen, wird in diesem Ratgeber erläutert.

Reizdarm – was ist das eigentlich?

Das Reizdarmsyndrom, meistens einfach als Reizdarm bezeichnet, ist ein Syndrom, das den Verdauungstrakt betrifft. Nach derzeitigem Verständnis handelt es sich beim Reizdarm um ein gestörtes Zusammenspiel der sogenannten Darm-Hirn-Achse. Auch immunologische Vorgänge spielen dabei eine Rolle. Generell wird davon ausgegangen, dass beim Reizdarmsyndrom das Zusammenspiel des Darmnervensystems, das auch oft als Bauchhirn bezeichnet wird, mit dem zentralen und vegetativen Nervensystem verändert ist. Ob überhaupt ein Reizdarm entsteht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen Faktoren gehören neben der Psyche und Infektionen auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zu den typischen Symptomen des Reizdarms zählen Bauchschmerzen, die mit Durchfall und Verstopfung einhergehen. Es ist auch möglich, dass sich diese beiden Symptome mit Blähungen abwechseln.

Die Diagnose Reizdarm wird immer dann gestellt, wenn ein ganz bestimmter typischer Beschwerdekomplex festgestellt wird und zudem andere Ursachen ausgeschlossen werden konnten, beispielsweise infektiöse oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Häufig wird diese Diagnose gestellt, wenn Patienten mindestens drei Monate unter Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen und Darmbeschwerden leiden, ohne dass eine Krankheit festgestellt werden kann, die dafür verantwortlich ist. Schätzungen dazu, wie häufig diese Erkrankung vorkommt, stehen in unterschiedlichen Varianten zur Verfügung. Daher ist es schwer zu sagen, wie viele Menschen wirklich unter einem Reizdarm leiden. Es ist aber davon auszugehen, dass wahrscheinlich rund zehn Prozent der globalen Bevölkerung unter einem Reizdarm leidet. Es ist durchaus möglich, dass sich der Reizdarm ganz spontan wieder zurückbildet. Leider ist es aber bei vielen Betroffenen so, dass die Erkrankung einen chronischen Verlauf nimmt.

Das Reizdarmsyndrom kann allein oder auch zusammen mit anderen Erkrankungen auftreten. Zu diesen Erkrankungen gehören:

  • Depressionen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Essstörungen
  • Chronisches Fatigue-Syndrom
  • Angststörungen
  • Reizmagen (Funktionelle Dyspepsie)
  • Fibromyalgie-Syndrom

 

CBD Öl bei Reizdarm – vielfältige Effekte sind möglich

Für gewöhnlich werden für die Behandlung des Reizdarms standardmäßige Therapiemethoden eingesetzt. Neben der Reduzierung von Stress und dem Einsatz von Probiotika wird meistens auch eine Ernährungsumstellung notwendig. Diese Methoden können zu recht guten Ergebnissen führen, bringen aber häufig nicht den gewünschten Erfolg. Forscher sind daher immer auf der Suche nach alternativen Mitteln, die beim Reizdarm helfen könnten. Mittlerweile rückt CBD Öl bei Reizdarm immer mehr in den Fokus der Forscher. Der Grund dafür ist die Wechselwirkung, die CBD Öl mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System hat. Es konnte bereits festgestellt werden, dass der Darmtrakt über eine sehr starke Bindung an das Endocannabinoid-System verfügt. Das bedeutet, dass CBD mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften zu einer Linderung des Reizdarms beitragen könnte.

Es konnte ebenfalls bereits nachgewiesen werden, dass CBD eine entzündungshemmende Wirkung hat. Dadurch ist es in der Lage, Entzündungen im Verdauungstrakt zurückzuhalten. Viele der Probleme, die charakteristisch sind für den Reizdarm, werden durch Entzündungen im Verdauungstrakt hervorgerufen. Wird CBD Öl bei Reizdarm eingenommen, kann es dabei helfen, diese Entzündungen zu unterdrücken und zu lindern.

Ein weiterer Vorteil von CBD ist, dass das Cannabinoid eine schmerzlindernde Wirkung haben kann. Dieser Effekt kann auf die entzündungshemmende Wirkung von CBD zurückgeführt werden. Weniger Entzündungen bedeutet natürlich auch weniger Schmerz. Dadurch werden wiederum psychische und psychosomatische Probleme reduziert, die sonst schnell beim Reizdarmsyndrom auftreten können.

Zudem soll CBD in der Lage sein, Übelkeit unterdrücken und den Appetit anregen zu können. Das ist wichtig, da durch das Reizdarmsyndrom der Appetit beeinträchtigt wird. Betroffene leiden schnell unter Übelkeit, dadurch sinkt der Appetit, so werden ungesunde Ernährungsmuster gefördert. Jeder kennt es, wenn einem übel ist, kann man einfach nichts essen. Lässt die Übelkeit aber nach, wird häufig viel zu viel gegessen. Dadurch wird wiederum das Reizdarmsyndrom gefördert. Es handelt sich praktisch um einen Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. CBD kann dabei helfen, indem es die Übelkeit unterdrückt und den Appetit anregt. Dadurch wird es möglich, wieder gesunde Ernährungsmuster anzunehmen.

Ursachen für einen Reizdarm

Die Behandlung eines Reizdarms ist recht schwierig. Das liegt unter anderem daran, dass es wahrscheinlich nicht nur den einen Reizdarm gibt, sondern verschiedene Untergruppen. Somit hat diese Krankheit viele unterschiedliche Gesichter. Bei der Erforschung dieser Krankheit ist es den Forschern mittlerweile gelungen, mehrere Subtypen zu identifizieren. Diese Subtypen unterscheiden sich in den hauptsächlich auftretenden Beschwerden. Bislang konnten diese Reizdarm-Subtypen identifiziert werden:

  • IBS-C

Reizdarm mit überwiegender Verstopfung

  • IBS-D

Reizdarm mit vorrangigem Auftreten von Durchfall

  • IBS-M

Reizdarm mit wechselndem Auftreten von Durchfall und Verstopfung

  • IBS-U

Reizdarm, der nicht eindeutig zugeordnet werden kann, also nicht zu den drei vorherigen Typen passt

 

Zudem ist es möglich, dass verschiedene Auslöser dazu führen könnten, dass es zum Reizdarm kommt. Problematisch ist dabei, dass jeder einzelne Auslöser im Darm ganz andere Mechanismen in Gang setzen könnte, die zum Reizdarm führen. Zudem kann der Reizdarm auch eine Begleiterscheinung von anderen Krankheiten sein.

Darm-Hirn-Achse

Die Erkrankung Reizdarm wird zwar bereits stark erforscht, dennoch gibt es noch vieles, was unklar ist. Generell gehen Forscher davon aus, dass es sich beim Reizdarm um eine Störung der Darm-Hirn-Achse handelt. Gleichzeitig sollen aber auch immunologische Prozesse einen Einfluss haben. Nun stellt sich die Frage, was ist eigentlich die Darm-Hirn-Achse?

Das vegetative Nervensystem ist dabei ein entscheidender Faktor. Beim vegetativen Nervensystem handelt es sich um einen Teil des Nervensystems, der zahlreiche Körperfunktionen steuert, ohne dabei bewusst beeinflusst zu werden. Es besteht aus einem aktivierenden Teil, dem Sympathikus, und dem Parasympathikus, das ist ein beruhigender Teil. Das vegetative Nervensystem verbindet das zentrale Nervensystem, das sich in Gehirn und Rückenmark befindet, mit dem peripheren Nervensystem, das den Körper durchströmt. Im Körper gibt es aber noch ein weiteres autonomes Nervensystem, das Darmnervensystem. Auch die Funktionen dieses Nervensystems laufen unwillkürlich ab. Alle drei Nervensysteme nutzen Botenstoffe, um über dem zum Parasympathikus gehörenden Vagusnerv miteinander zu kommunizieren. Das wird dann als Darm-Hirn-Achse bezeichnet.

Es wurden bereits viele Studien zum Reizdarmsyndrom durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studien lassen die Forscher vermuten, dass das Darmnervensystem bei Betroffenen, die unter Reizdarm leiden, fehlgesteuert ist. Der Grund für diese Annahme ist, dass in vielen Studien eine verringerte Aktivität des Parasympathikus und eine erhöhte Aktivität des Sympathikus nachgewiesen werden konnte. Forscher schließen daraus, dass dies für die Beschwerden verantwortlich sein könnte. Zudem könnte dadurch auch erklärt werden, warum der Reizdarm so häufig mit anderen Erkrankungen einhergeht und zudem auch einen Einfluss auf die Psyche der Betroffenen haben kann.

Psychische Ursachen

In entsprechenden Studien konnte ebenfalls gezeigt werden, dass Menschen, die unter Reizdarm leiden, auch häufig eine Veränderung von bestimmten Hirnarealen aufweisen. In diesen veränderten Arealen werden nicht nur emotionale Prozesse verarbeitet, sondern auch Prozesse, die das Verhalten steuern. Betroffene haben oft schneller den Eindruck, dass es sich bei Empfindungen im Bauchraum um Schmerzen handelt, die sie gleichzeitig für das Symptom einer Krankheit halten. Sie machen sich verstärkt Sorgen und befürchten eine schlimme Krankheit. Wenn sich dieser Verdacht beim Arztbesuch nicht bestätigt, fühlen sich Betroffene oft nicht ernst genommen, dadurch kann die Angst noch verstärkt werden. Das kann wiederum dazu führen, dass sich das Reizdarmsyndrom weiterhin verstärkt.

Erhöhte Schmerzempfindlichkeit

Es ist eine Tatsache, dass die Magen-Darm-Wand von einem sehr dichten Netzwerk an Nervenfasern durchzogen wird. Einige dieser Fasern sind auch Schmerzfasern. Die meisten Menschen nehmen völlig normale Darmbewegungen wie beispielsweise das Dehnen oder Zusammenpressen gar nicht wahr. Anders dagegen Menschen mit einem sensibilisierten Nervensystem. Bei ihnen ist es so, dass sie sogar auf diese normalen Darmbewegungen mit Schmerzen reagieren. Ein Schmerzreiz kann auch durch ganz bestimmte Nahrungsbestandteile ausgelöst werden. Eine Beeinträchtigung der Funktion der Nervenfasern ist möglich, bislang kann dies zumindest nicht ausgeschlossen werden. Allerdings konnte bereits eine Veränderung der Anzahl der Botenstoffe festgestellt werden, deren Aufgabe es ist, als Vermittler zu fungieren für die Signale zwischen den Nervenfasern des Darms sowie den Signalen zwischen dem Darm und dem Hirn. Das betrifft hauptsächlich den Botenstoff Serotonin. Dieser wird zu mehr als 90 Prozent im Darm gebildet und es wird vermutet, dass er ein wichtiger Faktor ist beim Reizdarm. Eine wichtige Aufgabe des Botenstoffs Serotonin ist die Steuerung der Darmbewegungen. Dabei agiert das Serotonin mit anderen Botenstoffen zusammen.

Eingeschränkte Darmbarriere

Als Ursache für einen Reizdarm kommt wahrscheinlich auch eine eingeschränkte Darmbarriere infrage. Für gewöhnlich ist es so, dass nur bestimmte Stoffe in der Lage sind, die Darmschleimhaut zu passieren. Dazu gehören wichtige Nährstoffe wie Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate und Vitamine. Enge Verbindungen zwischen den Zellen der Darmschleimhaut sorgen dafür, dass nichts anderes durchdringen kann. Allerdings kommt es vor, dass diese Verbindungen durchlässiger sind, dadurch wird es anderen Stoffen ebenfalls ermöglicht, die Darmschleimhaut zu durchdringen. An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass der Darm der Sitz des Immunsystems ist. Etwa 70 bis 80 Prozent aller Immunzellen des Körpers befinden sich im Darm. Durch das Eindringen der weiteren Stoffe könnte das Darm-Immunsystem aktiviert werden, was wiederum zu einer sogenannten stillen Entzündung führen kann. Diese stille Entzündung, die diesen Namen trägt, weil sie mit medizinischen Verfahren so gut wie gar nicht gemessen werden kann, könnte ebenfalls zum Reizdarm beitragen. Weiterhin kann es dadurch auch zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen, die ebenfalls ein Faktor für den Reizdarm sind.

Veränderung der Darmflora

Häufig weisen Patienten, die unter Reizdarm leiden, auch eine veränderte Darmflora auf. Sowohl chronischer Stress als auch Antibiotika und Magen-Darm-Infektionen können dazu führen, dass sich die Darmflora verändert. Es gibt aber auch noch weitere Faktoren, die dazu beitragen können. Bislang konnte noch nicht genau nachgewiesen werden, welche Rolle die Darmflora bei der Entstehung des Reizdarmsyndroms spielt, dafür sind weitere Forschungen notwendig.

Reizdarm – das sind die Symptome

Es gibt ein Symptom, das absolut charakteristisch ist für den Reizdarm: ein krampfartiger Bauchschmerz. Die Intensität und Häufigkeit kann von Patient zu Patient stark variieren. Bei vielen Betroffenen tritt der Bauchschmerz beim Stuhlgang auf. Typisch sind außerdem ein sehr unregelmäßiger Stuhlgang und die Neigung zu Verstopfung oder Durchfall. Bei einigen Patienten tritt auch beides im Wechsel auf. Weitere sehr unangenehme Symptome sind Blähungen und Völlegefühl. Betroffene haben einen Blähbauch und fühlen sich voll. Häufiges Aufstoßen kann ebenfalls auftreten. Oft ist es aber nicht mit Darmbeschwerden getan, viele Patienten berichten auch von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erschöpfung sowie einer gedrückten Stimmung. Einen Einfluss auf den Reizdarm hat auch Stress. Die Symptome können sich zudem durch Essen allgemein und bestimmte Lebensmittel verstärken.

Studien zu CBD Öl bei Reizdarm

Wie in fast allen Bereichen ist es auch beim Thema CBD Öl bei Reizdarm so, dass zwar bereits Studien dazu existieren, aber die Forschung noch am Anfang steht. Interessant ist aber eine Studie des Neurologen Ethan Russo aus dem Jahr 2008.1 Im Rahmen dieser Studie konnte festgestellt werden, dass ein Mangel an Endocannabinoiden verantwortlich sein kann für das Reizdarmsyndrom. Bei Endocannabinoiden handelt es sich um Cannabinoide, die der Körper selbst herstellen kann. Diese Studie legte die Vermutung nahe, dass CBD genutzt werden könnte, um einen Reizdarm zu lindern. Basierend auf den Erkenntnissen dieser Studie wurden noch viele weitere Studien durchgeführt. Eine Studie aus dem Jahr 2016, die aus dem British Journal of Pharmacology stammt, konnte bestätigen, dass CBD mit den CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems, die sich hauptsächlich im Verdauungstrakt befinden, interagiert. CBD soll demnach in der Lage sein, gegen Krämpfe des Verdauungstraktes helfen zu können. Weitere Studien befassen sich nicht direkt mit der Wirkung von CBD Öl bei Reizdarm, sondern eher mit den verschiedenen Eigenschaften, die CBD bietet. Im Rahmen dieser Studien stehen beispielsweise die entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften von CBD im Mittelpunkt, die beim Reizdarm ebenfalls zu einer Linderung beitragen können.

Die Behandlung des Reizdarmsyndroms

Es gibt verschiedene Ansätze für die Behandlung des Reizdarmsyndroms. Im Fokus steht dabei eine Ernährungsumstellung. Dabei sollten alle Lebensmittel vermieden werden, die zu Blähungen und Verdauungsstörungen führen können. Ballaststoffreiche Lebensmittel sollten bevorzugt werden. Bei einigen Patienten werden auch Probiotika gegeben, um die Darmflora wieder aufzubauen. Auch verschiedene Medikamente werden eingesetzt, beispielsweise um die Darmbewegung zu beeinflussen. Wichtig ist es auch, Stress und Angst zu reduzieren. Das ist oft leichter gesagt als getan, denn durch die unterschiedlichen Symptome, die mit einem Reizdarm einhergehen, baut sich bei vielen Patienten sehr großer Stress auf. Dazu kommt die Angst, dass es sich doch um eine schlimme Krankheit handeln könnte. Hier können zwar auch Medikamente zum Einsatz kommen, es sollte jedoch beachtet werden, dass auch Medikamente zu einer Verschlimmerung des Reizdarms führen können. Das ist der Grund, warum viele Forscher und Betroffene immer auf der Suche nach einem alternativen, natürlichen Mittel sind, um dem Reizdarm entgegenzuwirken. CBD Öl ist ein solches natürliches Mittel, das nicht nur Entzündungen und Schmerzen reduzieren, sondern auch Ängste lösen und allgemein zu einem geringeren Stresslevel beitragen kann.

Einnahme und Dosierung von CBD Öl bei Reizdarm

Die beste Möglichkeit, CBD einzunehmen, ist CBD Öl. Es gibt aber keine generelle Dosierungsempfehlung. Der Grund dafür ist darin zu finden, dass jeder Mensch individuell ist und somit anders auf natürliche Mittel wie CBD reagiert. Das bedeutet, dass jeder Mensch seine eigene individuelle Dosierung durch Ausprobieren herausfinden muss. Während einige Betroffene bereits bei einer sehr geringen Dosierung Linderung verspüren, benötigen andere vielleicht eine viel größere Menge. Daher ist es ratsam, langsam zu beginnen und die Dosis mit der Zeit zu erhöhen. Das gibt dem Körper die Möglichkeit, sich an das CBD Öl zu gewöhnen. Zu Beginn sollten nur zwei Tropfen täglich eingenommen werden, eine Woche lang. Ist das gewünschte Ergebnis noch nicht eingetreten, wird die tägliche Dosis in der nächsten Woche um zwei Tropfen täglich erhöht. Dies wird so lange durchgeführt, bis die gewünschte Wirkung eingetreten ist, dann wurde die individuelle Dosierung gefunden. Auf keinen Fall sollte gleich mit einer hohen Dosierung gestartet werden.

Die Einnahme der CBD Öl Tropfen ist ebenfalls sehr einfach. Die Tropfen werden einfach mithilfe der Pipette unter die Zunge geträufelt. Dort sollten sie für eine Minute verbleiten und können dann heruntergeschluckt werden. Das bietet dem CBD die Möglichkeit, bereits über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf zu gelangen.

CBD Öl und Medikamente

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vor der Verwendung von CBD Öl bei Reizdarm den behandelnden Arzt konsultieren, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Kann der Arzt mögliche Wechselwirkungen ausschließen, steht der Einnahme von CBD Öl nichts mehr im Wege.

CBD Öl bei Reizdarm – ein guter Begleiter

Das Reizdarmsyndrom ist für die Betroffenen wirklich sehr unangenehm. Durchfall, Verstopfung und ständig das Gefühl, aufgebläht zu sein, das alles ist sehr belastend. Die Ursachen für einen Reizdarm sind sehr vielseitig, das macht es so schwer, eine geeignete Behandlung zu finden. Natürlich ist auch CBD Öl kein Wundermittel. Aber es weist viele positive Eigenschaften auf, die es zu einem guten zusätzlichen Begleiter bei der Behandlung des Reizdarms machen. Generell sollten die bereits bestehenden Therapien und Behandlungen weiterhin durchgeführt werden. Eine Ernährungsumstellung ist meistens unumgänglich, daran ändert auch CBD Öl nichts. Auch eine Reduktion von Stress und Ängsten ist wichtig, hier kann CBD ebenfalls helfen. CBD Öl kann sehr gut begleitend zur verordneten Behandlung des Reizdarms eingesetzt werden und dazu beitragen, viele der Symptome dieser Erkrankung zu lindern und so die Lebensqualität zu verbessern.

Quellen

1 Russo, Ethan B. “Clinical endocannabinoid deficiency (CECD): can this concept explain therapeutic benefits of cannabis in migraine, fibromyalgia, irritable bowel syndrome and other treatment-resistant conditions?.” Neuro endocrinology letters vol. 29,2 (2008): 192-200.
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