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CBD und Klimawandel

Lesezeit: 9 Minuten (1751 Wörter)

Viele können das Wort nicht mehr hören, andere setzen sich aktiv dafür ein, dass endlich etwas unternommen wird. Das Wort, das zu vielen unterschiedlichen Reaktionen bei den Menschen führt, ist Klimawandel. Gerade junge Menschen machen sich Gedanken darüber, wie ihre Zukunft aussehen könnte, wenn der Klimawandel weiter in der Geschwindigkeit fortschreitet, wie es derzeit der Fall ist. Andere Menschen sind eher der Meinung, dass es den Klimawandel gar nicht gibt und alles nur Unsinn ist, um damit auf irgendeine Weise Geld zu machen oder die Bevölkerung zu unterdrücken. Es gibt viele abstruse Meinungen dazu, fest steht aber, dass es den Klimawandel wirklich gibt, das ist wissenschaftlich belegt. Es ist Zeit, dass sich jeder Gedanken darüber macht, wie man dem Klimawandel entgegenwirken kann. Besonders Unternehmen sind hier gefragt. Viele sind längst dabei, auf Produkte zu setzen, die nicht schädlich für das Klima sind und aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden. Ein gutes Beispiel: die Hanfpflanze und das daraus hergestellte CBD Öl.

Der Klimawandel – leider Realität

Auch wenn er von vielen Menschen geleugnet wird, ist der Klimawandel real. Die Erderwärmung, die vom Menschen verursacht wird, nimmt alle zehn Jahre um ganze 0,2 °C zu. Das hört sich im ersten Moment nicht nach viel an, aber diese augenscheinlich minimale Erwärmung hat fatale Auswirkungen, die bereits heute spürbar sind. Um den Klimawandel zu stoppen, ist jeder einzelne Mensch gefragt, es bringt nichts, die Verantwortung einigen wenigen zuzuschieben und selbst wie gewohnt weiterzuleben. Unternehmen müssen sich um mehr Nachhaltigkeit bemühen und dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Verbraucher müssen im Gegenzug bereit sein, alternative Produkte zu kaufen und eventuell auch einmal etwas höhere Preise in Kauf zu nehmen.

CBD und Klimawandel – Nachhaltigkeit ist gefragt

Ein nachhaltiger Lebensstil – viele Menschen möchten gerne ihren Alltag nachhaltiger gestalten, wissen aber nicht unbedingt, wo sie beginnen sollen. Ein guter Ansatzpunkt ist, auf alternative regionale Rohstoffe für Papier, Kleidung, Plastik usw. zu setzen. Zu diesen Rohstoffen zählt auch die Hanfpflanze. Es handelt sich um einen nachhaltigen Rohstoff, der einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Zudem ist dieser Rohstoff sehr vielseitig einsetzbar. Natürlich wird aus der Hanfpflanze der wertvolle Wirkstoff CBD gewonnen, Hanf kann aber auch für die Herstellung von vielen weiteren Produkten eingesetzt werden.

Fakten über Hanf

Anbau von Hanf

  • Bei Hanf handelt es sich um eine sehr unkomplizierte Pflanze, die zudem umweltfreundlich ist. Ihr Vorteil ist, dass sie in fast jedem Klima wächst. Die Ernte kann bereits nach 120 Tagen erfolgen, es handelt sich also um einen schnell nachwachsenden Rohstoff. Besonders vorteilhaft ist auch, dass Hanf eine hohe Selbstverträglichkeit aufweist. Es ist möglich, ihn mehrmals auf demselben Acker anzubauen, sogar direkt nach der Ernte.
  • Es müssen keinerlei Herbizide oder Pestizide eingesetzt werden, damit die Hanfpflanze unbeschadet wächst. Der Grund dafür ist, dass Hanf eine Pflanze ist, die sehr schnell keimt. Dadurch beschattet sie den Boden auch schon frühzeitig, sodass Unkraut gar nicht erst wächst und Herbizide unnötig werden. Auch Pestizide braucht die Hanfpflanze nicht, um gut wachsen zu können, denn sie enthält unter anderem Terpene, die auf Insekten eine abschreckende Wirkung haben.
  • Für den Anbau wird nur wenig Wasser benötigt, dementsprechend schont der Anbau von Hanf auch die knapper werdenden Ressourcen.
  • Die Hanfpflanze könnte dazu beitragen, dem Bienensterben entgegenzuwirken. Neuesten Studien zufolge lieben Bienen die Pollen der Hanfpflanze. Da für den Anbau keinerlei Pestizide zum Einsatz kommen, können Bienen ohne Gefahr die Pollen einsammeln. Allerdings sind sie nicht wegen der möglicherweise berauschenden Wirkung darauf versessen, da Bienen nicht über Endocannabinoid-Rezeptoren verfügen.
  • Hanfpflanzen verbessern die Bodenqualität, Schwermetalle werden herausgezogen.

Kleidung und Textilien aus Hanf

  • Kleidung wird heute fast schneller wieder entsorgt, als sie hergestellt wird. Noch nie waren Produktion und Entsorgung von Kleidungsstücken so hoch. Dass dies eine negative Auswirkung auf die CO2-Bilanz hat, ist absolut klar. Da derzeit etwa 80 % der Bekleidung aus Kunstfasern herstellt wird, die auf Erdöl basieren, belasten sowohl die Wiederverwertung als auch die Entsorgung die Umwelt sehr stark.
  • Im Vergleich zu Baumwolle liefert Hanf ungefähr zwei- bis dreimal so viel Fasern. Da der Anbau von Hanf ohne Pestizide erfolgt, werden bei der Herstellung von Fasern für Kleidung weder Boden noch Grundwasser verschmutzt.
  • Textilien aus Hanf sind weitaus widerstandsfähiger und zudem schmutzabweisend. Das bedeutet, dass Textilien aus Hanf viel länger genutzt werden können als beispielsweise Textilien aus Baumwolle. Ein weiterer Vorteil ist, dass Stoffe aus Hanf saugfähiger und wärmer sind.

Papier aus Hanf

Aus Hanf kann auch Papier hergestellt werden, das bedeutet, dass keine Regenwälder gerodet werden müssen. Etliche Bäume fallen nicht mehr der Säge zum Opfer. Hanfpapier ist viel zug- und reißfester und kann zudem auch noch viel öfter recycelt werden. Durch das schnelle Wachstum der Pflanze und der Möglichkeit, den Boden gleich nach der Ernte wieder zu bepflanzen, wird Hanfpapier zu einer guten Alternative zu herkömmlichem Papier.

Plastik aus Hanf

Es ist sogar möglich, aus Hanf Plastik herzustellen. Plastik ist heute eines der größten Umweltprobleme. Verglichen mit den herkömmlichen Kunststoffen, für deren Herstellung Erdöl eingesetzt wird, sind Produkte aus Plastik auf Hanfbasis nicht giftig und biologisch abbaubar, stehen anderen Kunststoffen im Bereich der Widerstandsfähigkeit aber dennoch keinesfalls nach. Durch die verstärkte Nutzung von Kunststoffen aus Hanf kann dann auch gleich die Nutzung von Erdöl verringert werden.

Hanf als Energie- und Baustoff

Hanf kann zudem auch als alternativer Energie- und Baustoff genutzt werden. Der Bau von Straßen oder Gebäuden sorgt für einen Großteil des CO2-Ausstoßes. Hanf hat besonders in der Baubranche ein großes Potenzial, da es ohne Probleme entsorgt werden kann. Viele heute genutzte Baumaterialien sind als Sondermüll klassifiziert und müssen dementsprechend entsorgt werden. Dämm-Material oder Matten aus Hanf dagegen, die für Dach und Wände eingesetzt werden können, müssen nicht als Sondermüll entsorgt werden. Ein Treibstoff aus Hanf, der für Autos genutzt werden konnte, wurde bereits im Jahr 1941 erfunden, und zwar von Henry Ford. Allerdings setzte sich Erdöl letztendlich durch.

CBD für das Wohlbefinden

Sehr großes Potenzial hat CBD, das ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Einen besonders großen Klimafußabdruck hat im Bereich Gesundheit die Beschaffung von Medikamenten. CBD Produkte könnten als zusätzliches Mittel genutzt werden, um möglicherweise die Menge der Medikamente, die eingenommen werden müssen, zu reduzieren. Es gibt bereits viele Erfahrungsberichte von Anwendern, die genau davon berichten. Unter Aufsicht des Arztes war es ihnen möglich, die Dosierung von bestimmten Medikamenten herabzusetzen, was sie auf die Einnahme des CBDs zurückführten. Wissenschaftler sind bereits dabei, die Möglichkeiten von CBD in diesem Bereich zu untersuchen.

CO2 reduzieren durch Hanf

Der Anbau von Hanf hat eine sehr positive Wirkung auf die Umwelt. Der Grund dafür ist, dass Hanffelder in der Lage sind, die CO2-Belastung in der Luft zu reduzieren. CO2 ist eines der größten Probleme heute und ist maßgeblich für den Klimawandel mitverantwortlich.

Generell ist CO2, also Kohlenstoffdioxid, für die Erde sehr wichtig, da es die Infrarotstrahlung absorbiert, die von der Erde abgegeben wird. Dadurch wird das Leben, wie wir es heute kennen, erst ermöglicht. Ohne CO2 wäre es auf der Erde für die meisten Lebewesen viel zu kalt. Problematisch wird es aber, wenn viel zu viel CO2 in die Atmosphäre gelangt. Je mehr CO2 in der Atmosphäre vorhanden ist, desto wärmer wird es hier auch. Durch die dadurch entstehende globale Erderwärmung kommt es zu weitreichenden Folgen für das Klima. Das Eis an den Polarkappen schmilzt, der Meeresspiegel steigt an, es gibt immer mehr extreme Wetterereignisse, es kommt zu Hitzewellen oder sehr starken Regenfällen. Alles ist bereits heute in vielen Ländern der Erde zu beobachten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rohstoffen ist Hanf in der Lage, einen Beitrag zu leisten zur Reduzierung von CO2. Hanf kann Kohlenstoffdioxid sehr wirksam binden. In Studien konnte herausgefunden werden, dass 1 Hektar Hanf rund 20 Tonnen CO2 speichern kann. Durch den Aufbau von Humus ist es sogar möglich, die Hälfte dieser Menge langfristig zu speichern.

So bindet Hanf CO2

Um wachsen zu können, benötigt die Hanfpflanze Gase aus der Luft. Zu den wichtigsten Gasen gehört CO2. Hanf benötigt CO2, um zusammen mit Wasser und Licht Photosynthese betreiben zu können. Zu wenig CO2 sorgt dafür, dass die Pflanze in ihrem Wachstum eingeschränkt wird. Ein Kohlendioxidgehalt, der für den Hanf gut ist, liegt bei 1.000 bis 1.400ppm. Somit ist Hanf in der Lage, sehr viel CO2 aus der Luft zu filtern. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass durch den verstärkten Einsatz von Hanf in der Papierherstellung nicht mehr so viele Bäume abgeholzt werden, diese tragen ebenfalls dazu bei, dass die CO2-Belastung verringert wird, da sie auch große Mengen davon aufnehmen.

CBD – gut für das Klima

Allein schon der Anbau der Hanfpflanze ist gut für das Klima, auch die Produkte, die aus dem Hanf gewonnen werden können, tragen dazu bei, den Klimawandel zu bekämpfen. Aber wie sieht es mit CBD aus? Schließlich muss der Wirkstoff CBD nach der Ernte durch recht aufwendige Extraktionsverfahren aus der Pflanze gelöst werden. Die Methode, die am weitesten verbreitet ist, gilt als sehr umweltschonend, obwohl CO2 dafür genutzt wird. Bei der sogenannten Extraktion mit überkritischem CO2 werden die Pflanzenteile erhitzt und das CO2 abgekühlt. Durch die Ausübung von Druck auf das CO2 geht dieses in den überkritischen Zustand über, was nichts anderes bedeutet, als dass sich das CO2 gleichzeitig in einem flüssigen und gasförmigen Zustand befindet. Danach erfolgt die Zusammenführung der beiden Stoffe, damit das CO2 die Cannabinoide aus der Pflanze herauslösen kann. Auch wenn für diese Extraktion CO2 verwendet wird, ist es kein Faktor für den Klimawandel. Das CO2 wird nach der Extraktion wieder in seinen Urzustand versetzt, dadurch ist es möglich, es mehrere Male einzusetzen. Es handelt sich bei der überkritischen CO2-Extraktion um ein sehr schonendes, gleichzeitig auch umweltschonendes Verfahren.

Da beim Anbau der Hanfpflanze keine Pestizide notwendig sind, besteht auch keine Gefahr, dass diese Pestizide in den CBD Extrakt gelangen können. CBD ist CO2-neutral und kann also durchaus als klimafreundlich bezeichnet werden. Die Hanfpflanze, aus der CBD extrahiert wird, hat großes Potenzial bei der Bekämpfung des Klimawandels. Jedes Teil der Pflanze kann zu einem Produkt verarbeitet werden, es gibt praktisch keinen Abfall. Nur wenige Pflanzen sind heute in der Lage, eine solche Bilanz aufzuweisen.

Der Klimawandel geht alle an

Nachhaltige alternative Rohstoffe stehen heute im Fokus der Bemühungen, den Klimawandel zu stoppen. Hanf ist ein nachhaltiger Rohstoff, der nicht nur fast überall angebaut werden kann, sondern auch innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung steht. Zudem nimmt die Pflanze CO2 auf und sorgt so dafür, dass die CO2-Belastung reduziert wird. Durch die Verwendung von CBD aus der Hanfpflanze ist es zudem eventuell möglich, vielleicht schon in naher Zukunft verschiedene Medikamente überflüssig zu machen oder zumindest dafür zu sorgen, dass Patienten nur noch geringe Dosen einnehmen müssen. Das ist bisher noch Zukunftsmusik, aber die ersten Studien geben Grund zu dieser Annahme. Zwar muss im Bereich CBD noch viel geforscht werden, dem Einsatz von Hanf in anderen Bereichen steht aber nichts im Wege. Es wird Zeit, umzudenken, und zwar für alle.

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