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Warum wirkt CBD bei mir nicht?

Lesezeit: 11 Minuten (2258 Wörter)

CBD ist heute in aller Munde, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Immer mehr Menschen möchten CBD Produkte probieren und herausfinden, ob die Wirkung wirklich so überzeugend ist, wie es in vielen Erfahrungsberichten behauptet wird. Häufig wird CBD als Wundermittel oder Allheilmittel angepriesen, das weckt natürlich hohe Erwartungen in Neueinsteigern. Umso enttäuschender ist es dann, wenn Anwender gar keine Wirkung feststellen können. Natürlich ist CBD kein Wundermittel, das bedeutet aber nicht, dass es nicht trotzdem eine Wirkung zeigen kann. Dennoch gibt es einige Anwender, die der Meinung sind, dass CBD bei ihnen nicht wirkt. Welche Ursachen es dafür geben kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Hohe Erwartungen – keine Wirkung

Leider gibt es immer wieder Menschen, die von der Wirkung von CBD so überzeugt sind, dass sie CBD Produkte als Wundermittel bezeichnen. Sie teilen allen ihre Erfahrungen mit und behaupten teilweise sogar, dass in nur wenigen Stunden all ihre Beschwerden verschwunden sind. Es ist durchaus möglich, dass vielleicht der eine oder andere eine solche Erfahrung wirklich gemacht hat, aber eher unwahrscheinlich. Das ist aber auch immer von den Menschen selbst und den Beschwerden abhängig, die sie mit CBD lindern möchten. Grundsätzlich ist es aber so, dass es absolut unrealistisch ist, eine sofortige Wirkung zu erwarten. CBD ist ein natürlicher Wirkstoff. Natürliche Wirkstoffe haben für gewöhnlich keine sofortige Wirkung. Ihr Wirkungsgrad wird meistens nur dann erreicht, wenn das Mittel über eine längere Zeit regelmäßig eingenommen wird. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass jemand gar keine Wirkung feststellen kann. Auch das ist absolut natürlich. Sogar bei Medikamenten ist es möglich, dass sie bei einigen Menschen keine Wirkung haben. Während die einen nur eine Kopfschmerztablette einer bestimmten Marke einnehmen müssen, können andere von derselben Marke zehn Tabletten einnehmen und werden ihre Kopfschmerzen nicht los. Es gibt viele Faktoren, die darüber entscheiden, ob Medikamente oder natürliche Mittel bei einem Menschen eine Wirkung zeigen oder nicht. Gerade bei CBD gibt es aber immer wieder Anwender, die sich über eine ausbleibende Wirkung beschweren. Im ersten Moment hört sich das so an, als ob CBD ein Schwindel ist und sowieso nicht funktioniert. Geht man der Sache aber auf den Grund, ist oft festzustellen, dass das Problem auf der Seite der Anwender liegt.

Warum wirkt CBD bei mir nicht?

Die meisten neuen Anwender von CBD sind durch Freunde oder Erfahrungsberichte auf CBD Produkte aufmerksam geworden. Viele Anwender schwärmen von CBD und auch in der Presse ist immer häufiger davon zu lesen, dass beispielsweise Sportler und Prominente auf CBD setzen. Sobald das CBD Produkt, meistens CBD Öl, zu Hause eintrifft, werden gleich die ersten Tropfen eingenommen und darauf gewartet, dass sich eine Wirkung einstellt. Wenn nichts passiert, wird das Produkt den nächsten Tag noch einmal eingenommen. Passiert dann noch immer nichts, heißt es oft gleich, das wirkt bei mir nicht. Der Grund dafür ist häufig, dass sich die Anwender nicht mit dem Produkt auseinandergesetzt haben. Sie sind ungeduldig und wissen nicht, in welcher Dosierung sie das CBD Produkt einnehmen sollen. Häufig entscheiden sie sich auch für minderwertige Produkte und nehmen sie falsch ein. Es gibt also verschiedene Gründe dafür, dass CBD keine Wirkung zeigt. Der Hauptgrund ist aber meistens fehlende Geduld. Es ist verständlich, dass jeder, der sich für die Anwendung von CBD entschieden hat, natürlich möglichst schnell Ergebnisse sehen möchte. Dabei darf aber nie vergessen werden, dass es sich um ein natürliches Mittel handelt. Das bedeutet, es kann seine Zeit dauern, bis eine Wirkung spürbar ist. Wer also der Meinung ist, dass CBD bei ihm nicht wirkt, sollte auf keinen Fall aufgeben. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, um doch noch zum Erfolg zu kommen.

Gründe, warum sich bei der Einnahme von CBD keine Wirkung einstellt

Die folgenden Gründe sind häufig die Ursache für eine erfolglose Einnahme von CBD. Die gute Nachricht ist aber, dass es für fast jeden Grund Abhilfe gibt.

  • Ungeduld und hohe Erwartungshaltung
  • Falsche Dosierung oder Konzentration
  • Minderwertige Produkte
  • Falsche Einnahme
  • Einnahme erfolgt nicht regelmäßig
  • Nicht die richtige Darreichungsform
  • Genetik

Ungeduld und hohe Erwartungshaltung

Ungeduld und eine sehr hohe Erwartungshaltung führen oft dazu, dass CBD scheinbar wirkungslos bleibt. Wer CBD beispielsweise in Form von CBD Öl einnehmen möchte, sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass es sich um ein Naturprodukt handelt. Bei jedem Naturprodukt ist es so, dass es etwas dauert, bis überhaupt mit den ersten Effekten zu rechnen ist. Dabei sollte bedacht werden, dass jeder Mensch anders ist und somit unterschiedlich auf Naturmittel reagiert. Während sich bei einigen Anwendern bereits nach einer Woche erste Effekte einstellen, brauchen andere vielleicht ein, zwei oder auch drei Monate, um zum Ziel zu gelangen. Wichtig ist, nicht zu früh aufzugeben. Es dauert seine Zeit, bis die richtige Dosierung und auch Konzentration des CBD Produkts gefunden wird und sich eine Wirkung einstellen kann. Auf keinen Fall sollte gleich nach ein paar Tagen aufgegeben werden. Die Flasche CBD Öl wurde ja sowieso bereits gekauft, warum also nicht einfach aufbrauchen und schauen, ob sich nicht doch noch eine Wirkung einstellt?

Falsche Dosierung oder Konzentration

CBD Öl steht in unterschiedlichen Konzentrationen zur Verfügung. Je nachdem, für welche Beschwerden CBD Öl eingenommen wird, kann eine andere Konzentration erforderlich sein. Auch die Dosierung spielt eine Rolle dabei, ob CBD eine Wirkung hat oder nicht. Oft ist es ein langer Weg, bis die individuelle Dosierung gefunden werden kann. Generell ist es immer empfehlenswert, zunächst mit einem CBD Öl mit einer geringen Konzentration zu beginnen. Für den Einstieg eignet sich beispielsweise CBD Öl mit einer Konzentration von 3 % oder 5 % gut. Die individuelle Dosierung kann nur durch schrittweises Anpassen herausgefunden werden. Das bedeutet, dass ausprobiert werden muss, welche Dosierung die beste Wirkung bringt.

Zunächst wird in der ersten Woche mit einer täglichen Dosierung von zwei Tropfen CBD Öl begonnen. Da der Körper seine Zeit braucht, um sich an CBD zu gewöhnen, sollte diese Dosierung für eine Woche lang beibehalten werden. Bei einigen Anwendern zeigt sich schon bereits bei dieser Dosierung eine Wirkung, in dem Fall wurde die individuelle Dosierung gefunden. Allerdings ist das nur bei wenigen der Fall. Wenn sich noch keine Wirkung eingestellt hat, wird die tägliche Dosierung in der nächsten Woche um zwei Tropfen pro Tag erhöht, es werden also vier Tropfen am Tag eingenommen. Diese Erhöhung um zwei Tropfen täglich wird Woche um Woche fortgeführt, und zwar so lange, bis die gewünschte Wirkung einsetzt. Dann wurde die individuelle Dosierung gefunden. Für den Fall, dass sehr viele Tropfen täglich eingenommen werden müssen, ist es ratsam, auf eine höhere Konzentration umzusteigen. Wer jetzt bei einem CBD Öl mit 5 % zehn Tropfen am Tag benötigt, kann die Dosis bei einem CBD Öl mit 10 % Konzentration auf 5 Tropfen heruntersetzen. Höhere Konzentrationen sorgen nicht für eine bessere Wirkung, aber die Dosierung kann entsprechend verringert werden. Wer bereit ist, diese Zeit durchzuhalten und auf diesem Weg seine individuelle Dosierung zu finden, wird in den meisten Fällen damit belohnt, dass dann doch noch die gewünschte Wirkung eintritt. Es benötigt wirklich viel Geduld, die richtige Dosierung zu finden, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Minderwertige Produkte

Die Qualität eines CBD Produkts spielt eine sehr große Rolle, wenn es um die Wirksamkeit geht. Mittlerweile gibt es eine riesige Menge an Anbietern, die CBD Produkte in allen Varianten auf den Markt werfen. Zwar erfüllen für gewöhnlich alle die Voraussetzungen, dass der genutzte Hanf EU-zertifiziert sein und der THC-Gehalt unter 0,2 % liegen muss, aber bei der Qualität kann es sehr große Unterschiede geben. Eine minderwertige Qualität hat einen großen Einfluss auf die Wirksamkeit eines CBD Produkts. Für diese Wirksamkeit ist nicht nur die Reinheit der Rohstoffe und die genutzte Extraktionsmethode wichtig, auch die Bioverfügbarkeit ist entscheidend. Daher sollten ausschließlich CBD Produkte gekauft werden, die von vertrauenswürdigen Herstellern stammen, die für all ihre Produkte Analysezertifikate von unabhängigen Testlaboren vorweisen können. Diese Zertifikate zeigen, wie hoch der Cannabinoid-Anteil im Produkt ist. Verfügt ein CBD Produkt wie ein CBD Öl nur über einen geringen Cannabinoid-Gehalt, kann dies dazu führen, dass keine Wirkung eintritt. Was aber noch viel schlimmer ist, diese minderwertigen Produkte können auch verunreinigt sein, dadurch werden sie zu einer Gefahr für die Gesundheit. Beim Kauf sollte daher immer die Qualität im Vordergrund stehen, nicht der Preis.

Falsche Einnahme

Besonders beim beliebtesten CBD Produkt, dem CBD Öl, kommt es häufig zu einer falschen Einnahme. Viele Nutzer wissen nicht, wie sie CBD Öl so einnehmen, dass es besonders effektiv und schnell seine positiven Eigenschaften entfalten kann. CBD Öl sollte immer unter die Zunge geträufelt werden. Die Flaschen sind dafür mit einer Pipette ausgestattet, die eine genaue Dosierung ermöglicht. Wurden die Tropfen unter die Zunge gegeben, sollten sie dort zwischen 30 Sekunden und einer Minute verbleiben und erst nach dieser Zeit geschluckt werden. Das hat natürlich seinen Grund: Auf diese Weise kann das CBD bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Dies ist die beste Möglichkeit, damit das CBD seine Wirkung schnell entfalten kann. CBD Öl hat allerdings einen recht intensiven, herben Geschmack. Zu Beginn können sich viele nicht mit diesem Geschmack anfreunden, mit der Zeit gewöhnen sie sich aber daran. Wer diesen Geschmack so gar nicht mag, kann alternativ auch CBD Kapseln einnehmen. Allerdings setzt dann die Wirkung erst später ein, weil das CBD über die Magen-Darmschleimhaut aufgenommen wird.

Einnahme erfolgt nicht regelmäßig

Die heutige Zeit ist sehr hektisch. Ständig gibt es neue Aufgaben zu erledigen, dazu kommen der Haushalt und die Familie und natürlich sollen auch die Freunde nicht zu kurz kommen. Da kann es schon einmal passieren, dass die Einnahme von CBD nur unregelmäßig erfolgt. Genau das kann aber ebenfalls ein Grund sein, warum sich keine Wirkung einstellt. Besonders zu Beginn der Einnahme ist es sehr wichtig, eine Routine zu entwickeln und CBD immer regelmäßig einzunehmen. Für zwei oder drei Wochen sollte diese Routine wirklich eingehalten werden. Dadurch wird es möglich, ein Gefühl zu entwickeln für die richtige Dosierung und Handhabung des CBD Produkts. Oft gewöhnen sich Anwender so sehr an diese Routine, dass es ihnen nicht schwerfällt, sie auch in stressigen Zeiten beizubehalten.

Über den richtigen Zeitpunkt der Einnahme entscheidet häufig die Thematik. Bei Schlafproblemen ist es empfehlenswert, CBD Öl am späten Nachmittag oder direkt vor dem Zubettgehen einzunehmen. Bei anderen Thematiken kann es dagegen sinnvoll sein, gleich am Morgen mit einer Dosis zu beginnen. Wer arbeitet und nicht gerne sein CBD Öl mit an den Arbeitsplatz nehmen möchte, kann auch auf CBD Kapseln oder andere Produkte wie CBD Kaugummi ausweichen. Diese Produkte ermöglichen eine unauffällige Einnahme, ohne Erklärungen abgeben zu müssen.

Nicht die richtige Darreichungsform

Es gibt viele CBD Produkte, nicht immer ist das gewählte auch das richtige. Beispielsweise gibt es das sogenannte CBD Isolat, reine CBD Öle und Vollspektrum CBD Öle. Im CBD Isolat ist ausschließlich CBD enthalten. Es handelt sich um Kristalle, die in unterschiedlicher Weise angewendet werden können. Reine CBD Öle enthalten nur CBD und ein Trägeröl, Vollspektrum CBD Öle dagegen setzen auf viele weitere pflanzliche Inhaltsstoffe wie Terpene, sie enthalten das gesamte Pflanzenspektrum der Hanfpflanze. Dadurch nutzen Vollspektrum Öle den sogenannten Entourage-Effekt. Das bedeutet, dass sich die Inhaltsstoffe untereinander ergänzen und so bessere Ergebnisse möglich sind. Wer bisher auf CBD Isolat oder reines CBD Öl gesetzt hat, sollte vielleicht auf ein Vollspektrum CBD Öl wechseln. Dadurch könnten sich die Ergebnisse einstellen, die bislang noch auf sich warten lassen.

Genetik

Menschen sind sehr unterschiedlich. Bei einigen reichen bereits wenige Störfaktoren aus, um das Leben aus dem Gleichgewicht zu bringen. Stress und zu wenig Schlaf sind nur zwei dieser Faktoren. Anderen dagegen macht ein wenig Stress oder Schlafmangel gar nichts aus. Durch diese Störfaktoren werden aber auch die Funktionsweise des körpereigenen Endocannabinoid-Systems sowie die Produktion der Endocannabinoide beeinflusst. CBD nutzt das Endocannabinoid-System, um seine Wirkung zu entfalten. Sowohl die Endocannabinoide als auch CBD docken an die Rezeptoren des Systems an und lösen dadurch einen Effekt aus. Forscher gehen davon aus, dass auch die Anzahl der Rezeptoren nicht bei jedem Menschen gleich ist. Das kann ebenfalls einen Einfluss auf die Wirkung von CBD haben. Zudem konnte herausgefunden werden, dass es Menschen gibt, die eine Genmutation aufweisen. Diese sorgt dafür, dass mehr körpereigene Cannabinoide produziert werden. Dadurch kann die Wirkung von CBD eventuell beeinträchtigt werden.

Zu viele Fettzellen im Körper

Es ist auch möglich, dass Menschen mit zu vielen Fettzellen im Körper ebenfalls Probleme haben mit einer ausbleibenden Wirkung von CBD. Fettzellen absorbieren einen Teil des CBDs, das aufgenommen wird. Das bedeutet, das CBD kommt gar nicht erst bis zum Endocannabinoid-System und kann dementsprechend dort keine Wirkung hervorrufen. Eine Steigerung der Dosis kann hier Abhilfe schaffen.

Mögliche CBD Toleranz

Wer CBD schon über eine längere Zeit einnimmt und eine abnehmende Wirkung feststellt, könnte möglicherweise eine Toleranz gegen das Cannabinoid aufgebaut haben. Dadurch wird die Wirkung des CBDs geschwächt. In dem Fall kann es hilfreich sein, die Einnahme von CBD für ein paar Tage komplett zu pausieren und dann wieder mit einer niedrigen Dosis CBD zu beginnen.

CBD – Geduld zahlt sich aus

Sicher stellen sich einige Anwender die Frage, ob es Menschen gibt, die für CBD nicht empfänglich sind. Vielleicht ist das möglich, viel wahrscheinlicher ist es aber, dass Menschen die Wirkung von CBD missverstehen und das Produkt gar nicht richtig kennen. Oft gehen sie mit falschen Erwartungen heran und machen sich nicht damit vertraut, wie das Produkt überhaupt angewendet werden muss. Um herauszufinden, ob ein Mensch überhaupt nicht empfänglich ist für CBD, sollten zunächst alle genannten möglichen Gründe ausgeschlossen werden. Erst dann, wenn ernsthaft alles ausprobiert wurde, kann davon ausgegangen werden, dass jemand nicht empfänglich ist für CBD. Wer sich aber wirklich intensiv mit dem natürlichen Mittel CBD, der richtigen Dosierung und Konzentration, der Einnahmeform und der Produktqualität auseinandersetzt, hat die besten Chancen, von den vielen positiven Effekten von CBD Öl zu profitieren. CBD ist kein Medikament, das sofort nach der Einnahme wirkt. Etwas Geduld und ein wenig Interesse am Produkt können schon dafür sorgen, dass CBD seine positiven Eigenschaften schnell entfalten kann.

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